Fast TraceRoute Header

Beschreibung

Ich kürze das Ganze hier etwas ab: Der normale PC Anwender braucht es nicht. Wer aber weiß was die „tracert.exe“ macht, der schaut sich einfach das Video an.

Wer es nicht weiß aber trotzdem neugierig ist darf das natürlich auch ;)

p.s.: Ja, ich hole mir ein besseres Mikrofon ;)

Systemanforderungen

  • Windows 2000 oder neuer
  • Microsoft .Net Framework 2.0 oder neuer (ab XP im Betriebssystem integriert)

Mittels dem Mono Framework sollte die Anwendung auch unter ReactOS, Linux und MacOS laufen, dies ist aber als experimentell zu sehen.

Lizenz

  • Die Nutzung der Anwendung ist frei für private und kommerzielle Zwecke – solange kein Geld hiermit verdient wird.
  • Die Bearbeitung ist untersagt (z. B. das Ändern des Copyrights). Dies schließt auch „Installer“ oder „Downloader” ein die dem Benutzer andere Software anbieten. Siehe Punkt 1.
  • Die Nutzung des Quelltextes unterliegt diesen Richtlinien: http://source.tightdev.net/License.aspx

Download

Binary: FTraceRt_20170305.zip (71,58 kb)
Source: http://source.tightdev.net/Project.aspx?p=FastTraceRt

Nutzung:

Einfach entpacken und in einem Konsolenfenster (cmd oder PS) mit der IP Adresse oder Hostnamen als Argument starten. Es ist keine Installation notwendig.

ScreenCast

 


NetScan Logo

Beschreibung

NetScan ist ein Tool um ihr Heimnetzwerk zu scannen. Vielleicht kennen Sie das, aus irgendeinem Grund brauchen Sie die IP Adresse von einem Gerät was bei Ihnen im Netzwerk ist. Diese Adressen werden normalerweise automatisch von Ihrem Router vergeben. Möchten Sie jetzt z. B. ein Gerät sperren brauchen Sie die IP Adresse.

Dieses kleine Tool braucht nur gestartet zu werden und scannt automatisch alle Netzwerke durch mit denen Ihr Computer verbunden ist und listet die gefundenen Geräte auf, incl. deren IP und MAC Adresse.

Das Ganze können Sie auch unten in meinem ScreenCast in Aktion sehen. Es ist mein erster öffentlicher ScreenCast, also nicht gleich zerfleischen ^^

p.s.: Ja, ich hole mir ein besseres Mikrofon ;)

Systemanforderungen

  • Windows 2000 oder neuer
  • Microsoft .Net Framework 2.0 oder neuer (ab XP im Betriebssystem integriert)

Mittels dem Mono Framework sollte die Anwendung auch unter ReactOS, Linux und MacOS laufen, dies ist aber als experimentell zu sehen.

Lizenz

  • Die Nutzung der Anwendung ist frei für private und kommerzielle Zwecke – solange kein Geld hiermit verdient wird.
  • Die Bearbeitung ist untersagt (z. B. das Ändern des Copyrights). Dies schließt auch „Installer“ oder „Downloader” ein die dem Benutzer andere Software anbieten. Siehe Punkt 1.
  • Die Nutzung des Quelltextes unterliegt diesen Richtlinien: http://source.tightdev.net/License.aspx

Download

Binary: NetScan_2.1.zip (147,16 kb)
Source: http://source.tightdev.net/Project.aspx?p=NetScan

Nutzung:

Einfach entpacken und starten. Es ist keine Installation notwendig.

ScreenCast


Old man yells at cloud

Ich mag nicht mehr!

Die letzten Wochen waren hart. Ok, die Arbeit fordert mich, das ist aber nicht das Problem. Es gibt da eine Firma die mich mehrfach zur Weißglut getrieben hat, und es auch immer noch tut.

Seit Jahren administriere ich Web- und Datenbank Server, aka "root" Server. Der Name ist jetzt nicht wirklich passend, weil root eher Linux ist, bei mir waren – und sind – es aber immer Windows Server. Ich hab zwar nichts gegen Linux, allerdings beruht das nicht auf Gegenseitigkeit. Egal. Es waren immer V-Server (also virtualisiert) da mir das reicht und ich hier auch starke Vorteile drin sehe, nicht nur was den Preis angeht. Bisher immer bei HostEurope. Aber das wird sich jetzt ändern.

Was ist passiert?

Eigentlich war ich immer zufrieden gewesen, Jahre lang lief alles gut. Aber in den letzten 2-3 Monaten hat sich das gewaltig geändert. Zugegeben der Server selbst läuft sehr stabil und zuverlässig. Das ist aber mittlerweile auch der einzige Pluspunkt.

Angefangen hat es mit einer simplen Aktion. Früher war ich selbst noch kein Kunde, somit hatte ein guter Freund mir die Domain gekauft. Da er die aber bei jeder Änderung verwalten musste und ich das selber machen wollte war der Plan dass die Domain in mein Konto umzieht. Man könnte jetzt denken, ist ja einfach, muss ja nur die Kundennummer geändert werden, alles Andere stimmt ja schon. Tja, aber warum einfach wenn's auch kompliziert geht? Obwohl es der selbe Hoster ist und nur die Kundennummer im System hätte geändert werden müssen, nein, es musste ein kompletter Transfer gemacht werden, mit Bestätigung von beiden Seiten. Ok, das ist noch verständlich. Aber jetzt geht es los. Es wurden ungefragt und ohne Hinweis alle Subdomains gelöscht, dafür wurden neue erstellt auf irgendein Webhosting Paket was überhaupt nicht gebucht war. Fazit: Server down für'n paar Tage, weil die IP Adressen natürlich auch vorne und hinten nicht stimmten. Mal davon abgesehen dass alles gelöscht und neu eingerichtet werden musste. Der absolute Superhammer kommt aber noch: Ich habe ein Hosted Exchange E-Mail Postfach auf der Domain liegen. Extern, also nicht auf meinem Server. Ich glaube noch nicht mal Gott weiß warum, aber durch den Domainumzug wurde mal eben mein Mailaccount komplett gelöscht! Alle Kontakte, Termine, E-Mails… Alles gelöscht! Zum Glück hatte Outlook die noch lokal gespeichert. Aber was hat bitteschön ein Domainumzug mit meinem Mailkonto zu tun? Ok, der MX Eintrag hätte falsch sein können (war er komischerweise nicht), aber warum wurde der Account gelöscht? Das sind 2 komplett unterschiedliche Pakete. ARGH!

Dann also alles neu einrichten. Man hat ja auch sonst nichts zu tun… Aber da ist HostEurope echt konsequent, wenn schon Mist bauen, dann auch damit weiter machen. Das KIS (das Backend wo man die Domains, Mailkonten etc. verwaltet) ist stark … verbesserungsfähig. Ich musste mir ja ein neues Konto anlegen. Viel mehr als "Fehler: Mailkonto konnte nicht angelegt werden" (sinngemäß) habe ich nicht bekommen. Also den Support bemüht, der ist ja zum Glück gratis. Wer jetzt denkt man bekommt eine Rückmeldung, und wenn es nur ein Einzeiler wäre wie "Danke für die Anfrage, Problem ist behoben." der irrt. Es kommt nichts zurück. Aber zugegeben, das Problem wurde beseitigt. Naja, mein Outlook zickt jetzt rum ob es temporär das online Konto oder das lokale Backup nutzen soll und Benachrichtigungen gehen nicht mehr…

Nur weil eine Domain von einem HostEurope Konto auf das Andere umziehen sollte. Nur ein Ändern der der Domain zugeordneten Kundennummer.

Dann wollte ich auf einer Subdomain ein NS Delegate haben damit ich die Sub-Sub-Domains in meinem eigenen DNS Server verwalten kann. Eigentlich: Texteditor auf, NS Eintrag einfügen, fertig. Nein! Die komplette Domain muss als Reseller Domain umgebucht werden. … O..k. Getan. Ratet mal. Alle Subdomains wieder weg und dafür diesen Hosting Schwachsinn drin. Neu erstellen? Fehler: Geht nich weil wegen is nich. Mail hat's hierbei natürlich auch wieder zerledert. ARGH!

In diesem Sinne sorry für all die zurückgegangenen Mails.

Wer denkt das ist schon schlimm, es geht noch weiter.

Es ist ein V-Server. Reine Software, eine virtuelle Umgebung. Ich nutze selber zig virtuelle Maschinen zuhause um z. B. Software zu testen. Ich kenne das Prozedere. Problem: Server Festplatte zu klein. Lösung: Einfach eine neue erstellen und z. B. als Laufwerk D: einbinden. Nur ein paar Klicks, fertig. Hätte natürlich auch dafür bezahlt. Ist aber selbstverständlich technisch nicht umsetzbar. … Äääähmmm… Ja ne, is klar. Was möglich wäre wäre ein externer FTP Server. Hilft mir nur herzlich wenig, da ich damit nicht als Laufwerk drauf zugreifen kann. (ja, ich weiß, es gibt Tools dafür, die sind vom Datendurchsatz aber so dermaßen miserabel, das geht mal garnicht!)

Nächste Runde: Windows Server 2016 ist raus (vom Kern her Windows 10). Gibt's noch nicht. Also gibt's schon, nur bei HostEurope nicht. Dafür haben sie jetzt neue Server mit SSD. Selbes OS, ok, SSD statt HDD wie ich es jetzt habe, aber auch mal eben statt 300GB nur noch 200GB. Mein Speicher ist jetzt doch schon knapp, und den nächst größeren Server wollt ich nicht ordern, so viel RAM und CPU brauch ich niemals. Angebot unattraktiv.

… Und noch weiter.

Es handelt sich ja um eine Dienstleistung. Dienstleistungen müssen bezahlt werden. Aber wann genau ist so eine Sache für sich. Klar, bei Domains ist es überall so, jährlich im Voraus. Mein Mailkonto wird nur alle 3 Monate abgerechnet (stand vorher übrigens nirgendwo, ich bin natürlich von monatlich ausgegangen), mein Server wurde monatlich abgebucht. Betonung auf "wurde". Jetzt wurde das auch umgeändert auf alle 3 Monate. Selbstverständlich ohne mich vorher darüber zu informieren. Mittlerweile ist das so ein Chaos dass ich sämtliche Rechnungen noch mal durchsuchen muss – was garnicht möglich ist weil ja durch das gelöschte E-Mail Konto was verloren gegangen sein könnte – um zu wissen was die denn irgendwann wohl vielleicht mal abbuchen wenn sie grade mal Lust dazu haben.

Und ich hab die weiter empfohlen…

… und das ist das was mich grade – sorry – am meisten ankotzt. Ein Freund von mir macht grade genau das gleiche durch. Früher war alles perfekt, es gab nie Probleme. Aber jetzt… Bye Bye Host Europe!

Alternativen?

Ja die gibt es. Eine habe ich mir schon raus gesucht, das wäre Strato.

Mal ein Vergleich:

HostEurope V-Server Advanced

  • 4 VCores
  • 6GB RAM
  • 200GB SSD (100%)
  • 19,99€ monatlich (wer's glaubt…)
  • Speichererweiterung möglich: Nein
  • Windows Server 2016: Nein
  • Anbindung: 100MBit (garantiert, gemessen ~600MBit)
  • Standort: Frankreich

Strato V-Server Windows V30

  • 4 VCores
  • 4GB RAM
  • 500GB SSD/HDD (3PAR, 40GB SSD, 460GB HDD)
  • 16,00€ monatlich (Zahlung alle 3 Monate)
  • Speichererweiterung möglich: Ja
  • Windows Server 2016: Ja
  • Anbindung: 100MBit (garantiert, gemessen >1GBit)
  • Standort: Deutschland

Für 22€ wären es 600GB Speicher und 6GB Ram, so viel brauch ich aber eh nicht, also für mich kein negativer Punkt. Die ersten 3 Monate kosten sogar nur 1€.

Schauen wir mal auf Speicherangebote.

HostEurope Managed Storage FTP X-Large

  • 250GB
  • Zugriff: FTP
  • 12,50€ monatlich (wie gehabt, wer's glaubt…)
  • Zugänge: 15

Strato HiDrive 250GB

  • 250GB
  • Zugriff: FTP, FTPS (auch SSL-verschlüsselt), WebDav, SFTP, SCP, rsync (auch SSH-verschlüsselt), GIT Versionsverwaltung, SMB /CIFS
  • 2,50€ monatlich (Zahlung jährlich)
  • Zugänge: 5

Da mir prinzipiell 1 Zugang reicht… ok, vielleicht 2 für einen Gast, wieder nur Vorteile.

Zu Strato

Ja, ich werde wechseln. Meinen Online Speicher habe ich jetzt von da und bin sehr zufrieden. Das Backend wirkt auch wesentlich aufgeräumter und nicht so verbuggt. Zu der "Bezahlmoral" kann ich jetzt natürlich noch nichts sagen, dafür wird es ein Update geben.

Fazit:

@HostEurope: Es waren schöne Jahre. Aber was in den letzten 3 Monaten ca. passiert ist… Ich weiß nicht was bei euch los ist, aber ihr habt extrem nachgelassen. Und bevor mir diese ständigen Probleme, grade mit dem KIS, mir die Lust am Server Administrieren nehmen trenne ich mich lieber von euch. Wird natürlich mein Server wieder ein paar Tage down sein, aber das ist ja seit den letzten Wochen nichts neues… <_<

Davon ab, wann bucht ihr mal ab? Oder sind eure Dienstleistungen mittlerweile gratis?

@Strato: Nehmt euch daran bloß kein Beispiel. Bitte!

Ansonsten freue ich mich auf eine gute Zukunft :)

 

*** Titelbild: Scene aus den Simpsons - © 20th Century Fox


Microsoft .Net Framework Logo

Heute nur ganz kurz…

Die Zeit schreitet ja voran, es gibt nicht nur neue Betriebssysteme sondern auch neue Versionen vom .Net Framework. Für den eigentlichen Benutzer unsichtbar, manchmal wegen massiven Updates sogar nervig, wird es dennoch von vielen Anwendungen benötigt.

Was ist das überhaupt?

Das Microsoft .Net Framework (für Windows und mittlerweile auch ReactOS) sowie auch das Mono Framework (Linux, MacOS) nutzen Entwickler um schneller und portabler Anwendungen zu entwickeln, da das Frarmework einem viele lästige Aufgaben abnimmt. Vergleichbar mit Java, auch wenn der Vergleich sehr hinkt, weil Java ist ja nicht grade für die Performance bekannt ist (welche eben nicht existiert)… Aber das Prinzip ist ähnlich.

Wo liegt das Problem?

Ganz einfach. Es gibt mittlerweile 3 verschiedene Versionen der Runtime, nämlich 1, 2 und 4. In wie weit 1 unterstützt wird kann ich nicht sagen, ich bin erst mit der 2 eingestiegen. Das ist der Kern der .Net Versionen 2.0, 3.0 und 3.5 (letztere haben nur die Funktionalität erweitert). Diese war schon bei Windows XP, Vista und 7 vorinstalliert. Nutzte man ein noch älteres System musste man es halt nachrüsten.

Jetzt kommt aber das Problem. Neuere Betriebssysteme wie Windows 8(.1) und Windows 10 setzen auf die Runtime 4 (also Version 4.0, 4.5 oder 4.6). Die 2er Runtime, also das Framework 3.5 in diesem Fall ist nicht mehr vorinstalliert. Will man jetzt also eine Anwendung starten die für das .Net Framework 2 kompiliert wurde erscheint eine Warnmeldung:

Anders als früher kann man das Framework nicht lokal installieren. Das geht nur von der Windows DVD (angeblich, nie selbst getestet) oder online.

Aber das Ganze ist meistens nicht nötig. Man kann .Net Framework 2 Anwendungen auch in der 4er Runtime laufen lassen.

Und wie?

Dazu muss eine Datei erstellt werden die so heißt wie das Programm was man starten möchte, mit „.config“ als Dateiendung, also zum Beispiel „MeineAnwendung.exe.config“.

Diese Datei einfach im Notepad oder einem anderen Text Editor eurer Wahl öffnen und folgenden Text hinein kopieren:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<configuration>
	<startup useLegacyV2RuntimeActivationPolicy="true">
		<supportedRuntime version="v2.0.50727"/>
		<supportedRuntime version="v4.0"/>
	</startup>
</configuration>

Damit wird der 4er Runtime erlaubt, auch diese Anwendung auszuführen, selbst wenn sie für die 2er kompiliert wurde.

Softwareentwicklern sei trotzdem dringend angeraten die Software in der neuen Runtime ausgiebig zu testen, da es natürlich immer zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. Ist mir zwar bisher noch nicht passiert, aber sicher ist sicher.

Fazit:

Mal wieder so eine Kleinigkeit die man als Entwickler wissen sollte. Man stelle sich vor man erstellt eine CD / DVD mit einer Autostart Anwendung und alles was man bekommt ist das oben gezeigte Bild. Unschön. Und da es nur eine harmlose Textdatei ist, sollte es ja kein Problem sein diese gleich mit einzubinden.

Zur Not könnte man sich auf 2er Basis einen Loader schreiben der denn auf die 2er oder 4er Binary verweist, falls dies notwendig sein sollte. Ich wüsste nicht warum, aber Anwendungsgebiete sind ungefähr so vielseitig wie eine DNA. ;)


Old man yells at cloud

Heute ist der letzte Tag…

… an dem man ein gratis Update auf Windows 10 bekommen kann. Lohnt es sich? Meine Meinung vorweg: Vorher ein Backup machen vom existierendem Windows 7, 8, 8.1, Upgrade machen (um das Gratis Upgrade abzugreifen) und danach das Backup zurück spielen.

Edit: Zeit ist um. Aber keine Angst, verpasst habt ihr nichts ;)

Microsoft will Feedback…

… und das sollen sie bekommen. Daher dieser Post. Hier schreibe ich mal so meine Erfahrungen nieder. Gestern wollte ich mein Windows 7 auf einem MacBook Air upgraden. So war der Plan. Also diesen Upgrade Advisor oder wie er heißt runter geladen, er hat wiederum Windows 10 runter geladen. So weit so gut. Upgrade wird installiert… Wird installiert… Wird installiert… Man hat deutlich gemerkt wie die Prozentanzeige je weiter sie fortgeschritten war langsamer wurde. Bei 99% und nach 18 Stunden (!) habe ich abgebrochen. Dann ok, machste n USB Stick fertig und versuchst damit das Update. Hat's geklappt? Nö weil wegen is nich. Muss unter Windows selbst ausgeführt werden. Also Clean Install… Ratet mal. Nö, geht nicht weil GPT/MBR Geschichte. Unnötig zu erwähnen dass ich vor jeder Fehlermeldung wieder den Key eingeben musste, versteht sich ja von Selbst. Obwohl Microsoft und Apple ständig voneinander die Ideen klauen (zur letzten Zeit nur die Schlechtesten…) klappt das nicht. Entnervt also wieder das gute Windows 7 gebootet und vom Stick die Setup.exe ausgeführt. Tatsache, es klappte. Naja, mehr oder weniger. Windows für Blinde war angesagt. Grafiktreiber? Brauchen wir nicht (zugegeben, diesen hat er nach ca. 15 Minuten über Windows Updates bezogen). Touchpad Treiber? Nö, wozu das denn? Was bilden sich die Hersteller auch ein Geräte ohne Touch Screen herzustellen?

Ach ja, der heruntergeladene Grafiktreiber tut zwar sein Zweck, installiert aber auch einen mysteriösen 3D Vision Photo Viewer mit. Warum mysteriös? Es gibt ein Icon auf dem Desktop. Startet man die Anwendung, passiert … nichts.

Wie ich das Touchpad wieder zum laufen bekomme weiß ich nicht. Ganz ehrlich? Kümmer ich mich auch nicht drum. Ich habe vor dem Upgrade ein Backup gemacht und ich werde es zurück spielen. Externe Maus geht auch erstmal.

Jetzt laufen grade Updates durch… Ganz ehrlich, ich habe in der gesamten Zeit auf 8 virtuellen Maschinen Windows 7 installiert und komplett geupdatet, also 8x hintereinander Win7 installiert und so lange Updates gefahren bis keine mehr gefunden worden sind. … Ich denk Windows 10 soll so schnell sein?! Pustekuchen. (an der Internetanbindung lag es nicht, ich hab 100MBit/s)

Dann diese ständige Bettelei um auf das System zu wechseln… Wirkt schon etwas armselig und verzweifelt. Gratis Update ist zwar nett, aber nicht so. Auch wenn Windows 10 schon bedeutend besser ist als Windows 8(.1), aber an 7 kommt es nicht ran. Aber dazu komme ich gleich. Btw. Ich möchte Apple und deren MacOS jetzt nicht loben, aber für Updates musste ich da noch nie etwas bezahlen…

So viel zu dem verhunzten Update. Jetzt kommen Details.

Generell:

Der Name… Windows 10 auf allen Geräten… Eigentlich muss man keine helle Leuchte sein um zu merken dass das eine echt blöde Idee ist. Erstens wegen der CPU Architekturen. Es wird suggeriert dass alles das Selbe ist, aber versuch mal dein Office 2010 oder das Spiel xyz statt auf dem PC auf dem Handy zu installieren. Ok, es heißt Windows Phone 10, aber eben das Phone wird häufig nicht angegeben.

Die Kachelei… Mit viel Handanlegen könnte sie sogar brauchbar werden. Wäre da… Tja… Wären da nicht Entwickler, unter Anderem auch bei Microsoft selbst, die sich nicht an die (eigenen) Design Guidelines halten. Fast alle Icons sind weiß mit transparentem Hintergrund (bzw. der eingestellten Farbe und Transparenz). Aber eben nur fast. Word und Excel Mobile brechen z. B. diese Regel, Opera Mini auch.

Die Optik… Geht mal gar nicht. Das Fenster Layout… ach einfach alles. Was unter Windows 7 und Windows Mobile 6.5 so gut ausgesehen hat wurde verworfen und durch ein farblich monochromes und kantiges Design ersetzt. Wer hier von wem geklaut hat ist mir egal, aber Apple mit dem MacOS 10.10 ff findet das ja jetzt auch toll…

Das Startmenü (respektive „Alle Apps“ bei Windows Phone) ist auch so eine Sache für sich. Komfortabel ist es nicht wenn alle Anwendungen mit übertrieben großem Header alphabetisch angeordnet sind. Zwangsweise. Bei Windows 7 / Windows Mobile (nicht zu verwechseln mit Windows Phone, das ist der Nachfolger) konnte man noch Anwendungen in Unterordner kategorisieren. Jetzt? Nö. Alles in einer Liste. Und Alphabetisch. Sprich will man jetzt Anwendung xyz starten muss man sich erstmal 'n Wolf scrollen.

Datenschutz, was ist das? Zugegeben, man kann diese ganze Schnüffelei deaktivieren wenn man bei der Installation aufpasst. Nachträglich geht das auch. Aber Leute die nicht so gut mit PCs umgehen können klicken einfach blind auf weiter. Davon ab soll mit dem nächstem Update wieder Cortana befragt werden wenn man etwas in die Suche eingibt – Suchbegriffe werden also wieder alle an Microsoft übertragen. Keine Option mehr. Deaktivieren soll noch über die Registry möglich sein, fragt sich nur wie lange.

Updates. Das ist auch so ein Thema für sich. Man kann sie weder deaktivieren noch zeitlich planen wie z. B. unter Windows 7. Es ist mir so häufig passiert dass ich an Spielen oder Video rendern oder was auch immer war und zack, alles wird lahm wie sau. Mittels Taskmanager und tasklist war der Übeltäter schnell gefunden. Microsoft Updates hat mal wieder einen Suchlauf gestartet. Jetzt sollte man meinen dass der Dienst intelligent genug ist zu wissen dass jeder 2. Dienstag im Monat Patchday ist, sich also die Suche erst danach lohnt. Nö. Dazu kommt noch das automatische Neustarten, welches übrigens sehr gut an kommt wenn man über Nacht was vom Fernsehen aufnimmt aufnehmen wollte. Danke an dieser Stelle. Aber bei Windows 7 konnte man es noch kontrollieren.

(PC) Windows 10

Zum Thema Upgrade hatte ich ja eingangs schon einiges erzählt. Auch wenn der Grafikkarten Treiber das Problem behoben hat, die DPI sind von vorn herein viel zu hoch eingestellt. Ist halt der Versuch alles Fingerfreundlich zu machen. Sehr sinnvoll bei einem normalem Laptop oder Desktop… Aber passiert halt wenn man Handy und Desktop kreuzen will. Resultiert halt in matschigen Grafiken in einigen Anwendungen (auch von Microsoft selbst!) weil alles hin und her skaliert wird. Selbst Apple macht so einen Unsinn nicht und separiert MacOS und iOS…

Das Startmenü… Zum Glück gibt es Programme wie Classic Shell. Damit bekommt man das was man von (wahlweise) 7 oder 8 gewohnt ist wieder zurück. Viel zu groß, teils mit sinnlosen Tiles zugekachelt die man nie braucht (oder brauchen sollte), wie zu der Blöd Bildzeitung. Zugegeben das kann vom Hersteller verfummelt sein.

Die Details im Kopierdialog ist so ungefähr das einzige was ich an positiver Neuerung feststellen kann, zusammen mit dem neuem Taskmanager, auch wenn dieser erst gewaltig ungewohnt ist. Da hört es aber auch schon auf.

Dieses Aufzwingen von Office 365 und OneDrive habe ich noch gar nicht erwähnt… Wie mir scheint will Microsoft sein Firmenmodell wohl auf Abonnement umstellen und die Kunden zu monatlichen Zahlungen zwingen überreden. Windows bekommst'e umsonst, Funktionen musst'e aber monatlich abonnieren. Da sehe ich strikt gegen an.

Weitere Lektüre wäre da mein älterer Beitrag: Windows 10 brauchbar machen.

(Tablet) Windows 10

… ist eigentlich das PC Windows 10, zumindest in meinem Fall. Mit viel Hand anlegen bekommt man es schon hin. Auf dem 7 Zöller geht das auch mit den ansonsten viel zu großen Schaltflächen. Ansonsten zählt hier das Selbe wie für die PC Version.

Die Eingabe per Stift ist ebenfalls unter Windows 7 wesentlich besser, da man die Position auch ohne Berührung sieht. Das kann allerdings auch am Gerät liegen, da es 2 verschiedene waren. Ich weiß es nicht, das 7er kann nicht aktualisiert werden.

(Handy) Windows Phone 10

Namensverwirrung die Erste. Ich selbst nutze ja eigentlich ein HTC HD2 (Windows Mobile 6.5), aber da der Akku sich langsam aber sicher verabschiedet jetzt ein Lumia 640 XL mit Windows 10.

Man muss Microsoft ja eins zu Gute halten, konsequent sind sie ja. Die neue Systemsteuerung ist genau so verworren und undurchsichtig wie die im normalem Windows 10. Auf jeden Fall habe ich mehr Zeit in Google verbracht um die Einstellungen zu finden die ich gesucht habe als jemals beim WM6.5 Gerät. Dazu kommt noch dass einem das Betriebssystem bei den Einstellungen wie Wallpaper hinein fummelt. Ein Hintergrundbild was schon exakt die richtige Auflösung für das Gerät hat wird trotzdem hin und her skaliert und im Endeffekt zu groß dargestellt. Leute, was soll der Mist?

Das mit den Kacheln wäre ganz nett, aber das mit der erzwungenen Hintergrundfarbe habe ich oben schon erwähnt. Killt einem sämtliche Designmöglichkeiten.

Weiter geht's. Oder auch nicht. Es wird für viele Aktionen zwingend ein Microsoft Account benötigt, obwohl es total unnötig ist. Zumindest erschließt sich mir kein Sinn. Aber ok, machen alle so, Android und iOS genau so. (WM übrigens nicht). Aber die Stores sind ja grade in Mode… Nun ja, kann jeder von halten was er will.

Systemzugriff. Unter WM konnte man sogar noch in die Registry rein (wennauch nur mit Tools), ebenfalls in das Windows Verzeichnis. WP10? Nö. Keinerlei Anpassungen mehr möglich die über die Einstellungsmöglichkeiten der GUI hinausgehen möglich (wie z. B. die Hosts Datei um Werbung zu blocken oder Testwebseiten festzulegen, nichts).

Die Office Palette hab ich jetzt noch nicht getestet, aber ich weiß dass sie unter Windows Phone 7 absolut unbrauchbar war. Vielleicht hat sich das ja gebessert.

Ansonsten… Es ist nett. Mehr aber auch nicht. Das Gleiche zählt aber genau so für Android und iOS.

(IoT) Windows 10

Namensverwirrung die Zweite, und was für eine. Wer denkt es gibt Windows 10 für z. B. den Raspberry Pi, der ist voll drauf rein gefallen. Es nennt sich zwar Windows 10, aber hat damit so absolut gar nichts mit zu tun. Keine grafische Oberfläche (der Monitor zeigt nur grundlegende Infos wie die IP Adresse an, nicht mehr. Kein Startmenü, keine Programme, nichts), Programme müssen auf einem echten Windows System entwickelt und rüber kopiert werden. Absolut nicht vergleichbar mit allen anderen Linux Distributionen, mit denen man arbeiten kann. Naja, außer vielleicht busybox.

Fazit

Leute… Microsoft. Feuert bitte alle Designer die an der Entwicklung der Windows 8 ff GUI beteiligt waren / sind. Die Qualitätskontrolle könnte auch mal überarbeitet werden. Ich kenne keinen der nach dem Update (was ja jetzt zum Glück auch als Clean Install möglich ist – dem war erst nicht so!) keine Probleme mit seinem System hatte.

Ändert die Namen! Windows 10 ist nicht gleich Windows 10. Eigentlich sollte man euch das nicht sagen müssen, aber so eine x86 Assembly läuft einfach nicht auf einer ARM CPU (und umgekehrt). Wenn ihr zu Mittag ein halbes Hähnchen bestellt und einen Taubenflügel bekommt würdet ihr euch auch beschweren. Wie würdet ihr dann reagieren wenn der Grillmeister dann sagt „Stell dich nicht so an, ist doch beides Geflügel!“?

Zu dem IoT Thema… Macht es vernünftig. Die Grundidee ist gut, die Umsetzung – grade wegen dem Namen und der dadurch gesetzten Vorstellungen – einfach nur mangelhaft.

Für mich… Auf den Systemen wo es vorinstalliert war, da bleibt es drauf. Windows 8 ff ist und bleibt ein OS für Tablets und Handys und hat auf dem Desktop / Laptop nichts zu suchen. Auf allen Anderen wird das Backup zurück gespielt und ich bleibe auf Windows 7. Windows 10 ist sicherer… Ich erwähne da noch mal Stichwort Datenschutz. Außerdem ist ein System immer nur so sicher wie dieses komische Ding was ca. 30cm vor dem Bildschirm zu finden ist.

Update von 7 auf 10? Nein. Noch nicht mal für geschenkt.


Die Update Mafia

… hat wieder zugeschlagen, wie jeden 2. Dienstag im Monat. Klar, Updates sind wichtig, wer aber – wie ich – zig Mal virtuelle Maschinen aufsetzt wird die stundenlange Updatesuche und das unzählige Neustarten nerven.

Aber Microsoft kann auch nett sein, man hat die Möglichkeit sich seine eigenen Windows 7 DVDs zu erstellen. Das erfordert zwar etwas Aufwand, aber wenn es sich für einen lohnt, warum nicht. Dumm nur dass die benötigten Informationen auf zig Webseiten verstreut sind. Naja, während der Installation hat man ja genügend Zeit zu googeln…

Wie startet man?

Als Erstes brauchen wir entweder eine virtuelle Maschine (Microsoft Virtual PC, Oracle VirtualBox oder VMWare) in die wir unser Windows in der Edition die wir haben wollen installieren, oder auf einem echtem PC. Ich gehe an dieser Stelle davon aus dass jeder weiß wie das geht.

Jetzt haben wir 2 Möglichkeiten. Entweder wir möchten das System unberührt lassen oder auch schon Benutzeraccounts erstellen (+ den jeweiligen Einstellungen). Wenn letzteres bevorzugt wird, also eine wirklich personalisierte DVD, dann einfach weiter installieren. Wenn es universell sein soll – also ohne vordefinierte Benutzer – muss man bei der Installation an dem Zeitpunkt wo das Setup nach Benutzernamen fragt [Strg]+[Shift]+[F3] drücken. Danach startet das System neu im sogenannten „Audit Mode“. Das bewirkt dass kein Benutzer erstellt wird und der Standard Administrator Account verwendet wird der normalerweise deaktiviert ist.

Und jetzt?

Egal welche Methode man gewählt hat, jetzt kann man sein System so einrichten wie man möchte. Ich rate aber davon ab irgendwelche Programme zu installieren, ich würde den Fokus nur auf Updates richten. Aber ok, das muss jeder selber wissen.

Das wichtigste ist erst mal Updates fahren. Wird die Audit Methode genommen dann ignoriert das Fenster dafür einfach, das wird erst später gebraucht. Hier kommt jetzt das übliche Übel. Updatesuche, neu starten und wiederholen bis nichts mehr gefunden wird.

Tipp: Lasst das Update KB3035583 weg, das ist der Windows 10 Downloader. Steht unter optionalen Updates.

Cleanup

Jetzt geht es weiter. Wir gehen im Startmenü auf Computer und wählen dort mit Rechtsklick Laufwerk C: aus und klicken auf Eigenschaften. Dort auf bereinigen. Ggf. muss noch mal auf Systemdateien bereinigen geklickt werden, falls die Schaltfläche unten links sichtbar ist. Dauert etwas. Ist es fertig dann vor jedem Eintrag den Harken setzen, weiter geht es aber vorerst mit den 2. Tab wo wir die Systemwiederherstellungsdaten löschen können (unten), das machen wir erst. Danach auf ok klicken. Die Windows Update Bereinigung passiert erst beim Neustart, also ratet mal was jetzt notwendig ist ;)

Fertigstellen

Ist alles fertig kommt das Fenster vom Audit Mode zum Einsatz. Falls dieser nicht genutzt wurde startet eine Befehlszeile (cmd) als Administrator und gebt den folgenden Befehl ein:

c:\windows\system32\sysprep\sysprep.exe /oobe /generalize /shutdown

Hiermit wird das System zurück gesetzt wie zu dem Zeitpunkt als man es installiert hat und nach dem Benutzernamen gefragt worden ist und ggf. den Audit Mode gestartet hat.

Fertig? Nö.

Das Image in der VM ist jetzt fertig, ja. Aber wir müssen es noch da raus bekommen. Dazu muss aber das Windows AIK installiert sein (nicht in der VM, auf einem anderem Rechner!). Warum ist einfach. Es wird eine Boot CD erstellt mit Windows PE und den zum Herstellen des Images benötigten Programms.

Jetzt findet ihr im Startmenü (alle Programme) „Microsoft Windows AIK“ und darunter die „Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools“. Auf diese mit der rechten Maustaste klicken – „Als Administrator ausführen“.

Danach seht ihr eine Kommandozeile in die ihr folgendes eingebt (oder rein kopiert)…

x86:

copype.cmd x86 C:\winpe_x86
copy C:\winpe_x86\winpe.wim C:\winpe_x86\ISO\sources\boot.wim
copy "C:\Program Files\Windows AIK\Tools\x86\ImageX.exe" C:\winpe_x86\ISO\

x64:

copype.cmd amd64 C:\winpe_amd64
copy C:\winpe_amd64\winpe.wim C:\winpe_amd64\ISO\sources\boot.wim
copy "C:\Program Files\Windows AIK\Tools\amd64\ImageX.exe" C:\winpe_amd64\ISO\

Damit wäre die Dateistruktur des Boot-Datenträgers schon mal gegeben. Je nach Architektur sind es rund 250 bzw. 300MB.

Jetzt scheiden sich die Geister. Möchte man lieber einen USB Stick nehmen bzw. eine virtuelle Festplatte, oder eine CD brennen bzw. .iso Datei erstellen. Tja, USB Stick wäre das leichteste da man dann auch dort sofort das Image drauf speichern kann (der Stick sollte Minimum 8GB haben, besser 16). In virtuellen Maschinen wird es hingegen schwierig davon zu booten. .Iso geht aber auch, die kann dann ja später mit jedem X-beliebigem Programm gebrannt werden. Muss man nur schaun wie man das Image später rüber bekommt.

Windows PE herstellen

… auf Stick

ist mit etwas Handarbeit verbunden. Es können auch in der Datenträgerverwaltung virtuelle Festplatten erstellt werden und diese genutzt werden. Wer das möchte weiß wie, gehe ich also nicht drauf ein. Unnötig zu sagen dass alle Daten auf dem Stick verloren gehen!

Das Prinzip sollte jeder Admin kennen. Komsole (cmd) als Admin starten und diese Befehle eingeben:

diskpart
--- Dauert etwas
list disk
--- hier den USB Stick ermitteln und die Nummer merken
select disk number #
--- # muss hier mit der jeweiligen Nummer ersetzt werden!
clean
create partition primary
select partition 1
format fs=fat32 quick
active
exit

Danach noch mal in die AIK Konsole (wie oben), dort diesen Befehl eingeben:

xcopy /s C:\winpe_x86\iso\*.* D:\
xcopy /s C:\winpe_amd64\iso\*.* D:\

Das abschließende D:\ muss auf den Laufwerksbuchstaben des Sticks angepasst werden! Der lässt sich ja im Explorer einsehen. Die erste Zeile ist für x86, die 2. für x64. Danach kann der / die erstellten Ordner gelöscht werden.

… als Iso Datei

 Hier wieder die Bereitstellungskonsole als Admin starten (wie oben) und diese Befehle eingeben, je nach Architektur:

oscdimg -lWindowsPE -m -u2 -bC:\winpe_x86\etfsboot.com C:\winpe_x86\ISO C:\winpe_x86\WinPE_x86.iso
oscdimg -lWindowsPE -m -u2 -bC:\winpe_amd64\etfsboot.com C:\winpe_amd64\ISO C:\winpe_amd64\WinPE_x64.iso

Wieder: Die erste Zeile ist für x86, die 2. für x64.

Damit sind die .iso Dateien schon fertig. Da sie nicht sonderlich groß sind würde ich anraten einfach beide zu erstellen und zu behalten. Die werden durch Updates eh nicht aktualisiert (zumindest soweit ich weiß).

Kopiert die 2 .iso Dateien aus dem Ordner heraus irgendwo hin wo ihr sie wieder findet, dann kann der / die Ordner auch gelöscht werden.

Jetzt geht's los

… fast. Falls ihr die .iso nutzt steckt vorher noch einen USB Stick oder externe Festplatte an, bzw. bei einer virtuellen Maschine erstellt eine 2. Festplatte. Irgendwo muss das Image ja gespeichert werden ;)

Ich bevorzuge die Methode mit der .iso Datei. Nicht weil sie nicht so umständlich ist sondern weil es in virtuellen Maschinen manchmal nicht so leicht ist von Sticks zu booten. Aber ist ja kein Problem, einfach den Stick rein bzw. die .iso angeben die verwendet werden soll und los geht's. Jetzt muss von dem Datenträger gebootet werden (ggf. vorhandenes Bootmenü vom Bios nutzen oder darin die Bootreihenfolge ändern).

Hier ist jetzt Farbe überbewertet, aber so erkennt man dass man von der PE CD / Stick gebootet hat. Bissl Hintergrundbild und eine Kommandozeile. Mehr nicht. Reicht aber auch. Hier anzumerken ist dass Laufwerk C: nicht das ursprüngliche Laufwerk C: sein muss, da es auch noch eine (eigentlich versteckte) Systempartition gibt. Daher ist das eigentliche Laufwerk C: meistens Laufwerk D:. Überprüfen kann man das mit dem ”dir“ Befehl.

Hier sieht man, Laufwerk C: ist die System-Reserved Partition und für uns unwichtig. D: ist das eigentliche C: Laufwerk, also wo das Betriebssystem drauf liegt. Danach (Laufwerk E:) ist das Windows PE System (mit der imagex.exe). Danach (F:) das Ziellaufwerk, falls man es nicht auf dem Stick selber speichern will. X: können wir wie C: getrost ignorieren.

In den folgenden Befehlen gehe ich davon aus dass D: die Windows Installation ist, E: der USB Stick / DVD, F: das Ziel wo die Datei drauf gespeichert werden soll. Ggf. müsst ihr das anpassen.

Optional aber sinnvoll wäre es noch die temporären Dateien zu löschen. Das tun die ersten 2 Zeilen, die 3. erstellt das Image.

del d:\windows\temp\*.* /s /q
del d:\users\administrator\appdata\local\temp\*.* /s /q

E:\imagex /compress maximum /check /flags “Ultimate” /capture D: F:\install.wim “Windows 7 Ultimate” “Windows 7 Ultimate Jul2016”

Hier als Beispiel für Windows 7 Ultimate. Wäre es Home Professional oder welche auch immer sollte es natürlich angepasst werden ;)

Anzuraten wäre es hinter der Bezeichnung ein x86 (für 32 Bit) bzw. x64 (für 64 Bit) anzufügen, falls man sich eine All-in-one DVD basteln will, sonst gibt's Konflikte im Namen. Man könnte statt /compress maximum auch /compress fast oder /compress none nehmen, ich bevorzuge aber kleine Dateien. Dauert nur etwas länger.

Das dauert jetzt eine ganze Weile, aber danach haben wir die lang ersehnte „install.wim“ mit unserem vorbereitetem Windows.

Jetzt aber!

Jupp, jetzt wird's fertig. Alles was wir jetzt noch brauchen ist die Original DVD wo wir alle Dateien von in einen Ordner kopieren. Ich habe mich für „C:\tmp“ entschieden. Darin brauchen wir einen Ordner „dvd“ wo das fertige DVD Layout drin ist, hier also die Dateien der Original DVD rein kopieren. Die fertige .iso landet im Verzeichnis C:\tmp\Win7.iso. Was jetzt noch fehlt ist die neue install.wim, welche in „C:\tmp\dvd\sources“ kopiert werden muss (existierende Datei überschreiben). Wenn man mag kann man im dvd Ordner auch noch andere Dateien hinzufügen, die liegen dann eben mit auf der DVD. Aber Vorsicht, so eine DVD hat nicht unbegrenzt Speicherplatz ;)

So. Wer hätte es gedacht? Wir brauchen wieder die Bereitstellungskonsole. Aber es ist der letzte Befehl :)

oscdimg -lWindows7 -m -u2 -bC:\tmp\dvd\boot\etfsboot.com C:\tmp\dvd C:\tmp\Win7.iso

Ggf. müssen die Pfade angepasst werden, solltet ihr Andere nehmen. Habt ihr die .iso fertig könnt ihr diese brennen oder kopieren wohin auch immer. Der Ordner wird jetzt nicht mehr benötigt.

Das wars. In einem weiterem Post werde ich vielleicht noch mal zeigen wie man mehrere Editionen auf eine DVD bekommt. Aber glaubt mir, das wird dauern, da sich der Prozess oben (installieren, install.wim generieren) für jede Edition wiederholen wird. Zumindest ich kenne keinen schnelleren Weg. Wer mehr weiß, ab in die Kommentare damit ;)


Wer mich kennt…

… weiß dass ich kein Fan von allem bin was nach Windows 7 gekommen ist. Einstellungen an die man sich gewöhnt hat sind verschwunden oder so verstümmelt worden dass sie unbrauchbar sind. Daher werde ich mein 7 auch so lange fahren wie es geht. Aber ich habe 10 ja auf dem Tablet (wurde damit ausgeliefert). Jetzt muss man es also benutzbar machen.

Privatsphäre?

Gibt's nicht, zumindest nicht per Default. Bei der Installation muss man ganz genau aufpassen, irgendwo unten Links ist ein kleiner Text (sinngemäß) „Einstellungen ändern“. Zur Not und falls das System schon vorinstalliert ist oder man nicht aufgepasst hat sollte man dies noch mal überprüfen und alles deaktivieren was man nicht möchte. Dies kann man dann noch unter „Einstellungen“ – „Datenschutz“ ändern.

Bye Bye, Cortana!

Ich habe es bei dem Konzern mit den überhöhten Preisen schon nicht verstanden dass man sich als Kunde so veräpplen lässt… Kurz drauf hat der Gockel nachgezogen… Was soll ich mit einer Sprach-Suchfunktion? Vor allem dann auch noch als riesiges Feld in der Startleiste? Bei Windows 7 im Startmenü, ok, aber doch nicht so! Aber ein Rechtsklick auf die Startleiste – „Suchen“ – „Ausgeblendet“, und sie ist endlich weg.

Startmenü

Von Werk aus zugemüllt mit unzähliger Kachelei die kein Mensch braucht. Grade Hersteller von Geräten nutzen diese Fläche gerne zu Werbezwecken, beispielsweise für die Blöd Bild Zeitung. Rechtsklick drauf, „Von Start lösen“ und weg ist es. Danach kann man das (total überdimensionierte) Startmenü auch verkleinern.

Alternativ kann ich auch die Classic Shell (englische Homepage) empfehlen. Sehr gute Freeware Software die auch das komplette Startmenü ersetzt mit unter Anderem dem Windows 7 Look & Feel.

Weitere Tipps zum Startmenü gibt auch der Deskmodder auf seiner Seite.

Desktop Icons

Irgendwie idiotisch. Früher hatte man Icons auf dem Desktop wie „Arbeitsplatz” (Windows XP und davor) bzw. „Computer“ (Vista, 7) bzw. „Mein PC“ (10) und konnte so schnell auf die Datenträger zugreifen. Wollte man es nicht konnte man es einfach de- oder wieder reaktivieren. Einfach einen Rechtsklick auf den Desktop – Anpassen – Desktopsymbole ändern. Windows 10? Nope. Zumindest nicht so einfach, die Option gibt es nicht mehr. … Fast nicht. Man erreicht sie noch über die Kommandozeile. Also in der Suche „cmd“ eingeben (ggf. mit Rechtsklick darauf klicken und auf „Als Administrator starten“ klicken). Dann diesen Befehl eingeben: „desk.cpl ,,5“. Damit öffnet sich die alte Oberfläche um die Desktopsymbole wie Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung… wieder einzublenden.

Quelle: SoftwareOK

Oder (auch wenn ich jetzt meine Seele verkaufe) wie es Chip beschreibt. Es ist in den tiefsten Welten der neuen Systemsteuerung versteckt. Ich zitiere:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App entweder über das Startmenü oder die Tastenkombination [Windows-Taste] + [I].
  2. Im neuen Fenster klicken Sie auf „Personalisierung“ und wechseln in den Reiter „Design“.
  3. Wählen Sie dort den Eintrag „Desktopsymboleinstellungen“ aus.
  4. Im Abschnitt „Desktopsymbole“ setzen Sie einen Haken bei "Systemsteuerung".
  5. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“, sollte die Verknüpfung automatisch auf dem Desktop erscheinen. Ist das nicht der Fall, starten Sie Ihren Rechner neu.

Quelle: chip

Systemsteuerung

Tja… Die Neue… Gut gewollt und nicht gekonnt, mehr sag ich da mal nicht zu. Wobei… doch, eine Sache möchte ich erwähnen. Bei Windows Server 2012 R2 (ebenfalls eine neue Systemsteuerung) ist es noch nicht mal möglich die Benutzeraccounts (Gruppenzugehörigkeit etc.) vernünftig zu verwalten. Klasse gemacht, Microsoft! Sorgt natürlich extrem für die Sicherheit des Systems…

Da es Windows 10 jetzt nicht betrifft sondern Server 2012 R2 hier in aller Kürze: Neue Verknüpfung erstellen, Ziel ist „C:\Windows\System32\lusrmgr.msc“. Damit ist die Benutzerverwaltung wieder da.

Zurück zum Thema. In die alte Systemsteuerung kommt ihr indem ihr in die Suche folgendes eingebt: „Systemsteuerung“. Falls ihr die Suche ausgeblendet habt: [Windows]+[S]. Es erscheint die Systemsteuerung (Desktop App). Alternativ könnt ihr auch wie oben beschrieben das Desktopsymbol Systemsteuerung einblenden lassen (temporär) und davon eine Verknüpfung erstellen und die dann dort hin legen wo ihr sie haben wollt.

MyDrive

Jaja… Irgendwann haben die PCs nur noch 20MB Festplattenspeicher da eh alles in der „Cloud“ abgelegt wird… Aber haste mal kein Internet (z. B. im Zug oder so), tja, dann biste gekniffen, dann geht nix mehr. Tolle neue Welt.

Ich brauch den Scheiß nicht, also weg damit. Ganz so leicht geht das aber nicht (warum wohl?…). Hier gibt es 2 Methoden, deaktivieren (der Holzhammer) oder deinstallieren (der Morgenstern). Letzteres scheint irreversibel zu sein (nicht getestet).

Deaktivieren

Dazu muss in der Registry gearbeitet werden (warum einfach wenn es auch umständlich geht…). Aber da man die Änderungen ja auch speichern kann ist es für Andere recht leicht wenn sich erst einer die Arbeit gemacht hat. HowToGeek hat dafür die passenden .reg Dateien bereit gestellt zum de- und wieder reaktivieren die ich hier als Mirror mit anbiete:

Hide-OneDrive-From-File-Explorer.zip (1,26 kb)

Übrig bleibt noch das Tray Icon, das kann man aber per Optionen soweit deaktivieren dass es nicht mit Windows startet.

Deinstallieren

Soll es komplett runter kann es auch deinstalliert werden. Wie gesagt.

Hierzu in einer Kommandozeile (cmd) folgende Befehle ausführen:

taskkill /f /im OneDrive.exe
%SystemRoot%\System32\OneDriveSetup.exe /uninstall
%SystemRoot%\SysWOW64\OneDriveSetup.exe /uninstall

Der erste Befehl terminiert OneDrive, einer der Beiden darunter (je nach CPU Architektur) deinstalliert es.

Quellehowtogeek.com (englisch)

Das DPI Problem…

… ist leider unlösbar. Wer nicht weiß was gemeint ist: Es gibt ja beispielsweise Tablets die Full-HD Auflösung in 10 Zoll oder noch kleiner quetschen, was ja auch eigentlich ganz nett wäre. Normale Leute nennen es hohe Auflösung, Äpple verkauft es als Retina Display, Weltneuheit und geilgeilgeil. Da wird dann die DPI (dots per inch) erhöht auf beispielsweise 150%. Anwendungen die nicht darauf ausgelegt sind (und dazu gehören auch zahlreiche Teile von Windows 10 selbst dazu!) werden einfach (grafisch gesehen) normal, also klein gezeichnet und anschließend hoch skaliert damit es größer erscheint. Die Folge ist ein komplett „matschiges“ Bild. Da lässt sich an Nutzerseite leider nichts ändern. Klar, man könnte auf 96DPI zurück stellen (100%), aber dann wäre alles zu klein auf diesen Displays. Vielleicht 200%, aber denn wäre es wohl zu groß, davon ab weiß ich nicht wie die Skalierung da funktioniert. Alles suboptimal.

Aero Glass

Die Aero Oberfläche die Microsoft mit Windows Vista eingeführt, mit 7 weitergeführt, und seit Windows 8 wegreduziert hat… Ich war ein Fan davon, bin ich auch immer noch und ich kann es nicht verstehen dass man neue Versionen des Betriebssystems derart beschneidet. Dran ändern kann man nichts, zumindest ist mir nichts bekannt. Das Einzige was ich da mache ist das (mehr oder weniger inoffizielle) Dark Theme zu aktivieren, das ist zumindest etwas besser. Die Lösung geht hier auch wieder über die Registry, daher habe ich das als Download zusammen gefasst:

DarkTheme.zip (704,00 bytes)

Quelle: SemperVideo

Der Name

Windows 10, schön und gut. Gibt es für PC, Laptop, Handy und Tablet. Es wird suggeriert dass alles das Selbe ist. Nein, ist es nicht! In meinen Augen ist das Irreführung der Kunden. Damals zu Windows XP Zeiten da gab es nebenher noch Windows CE (und Windows Mobile, was aber darauf basierte). Diese Geräte, überwiegend mit ARM CPU's ausgestattet, hatten zwar eine Windows-ähnliche Oberfläche, das hieß aber noch lange nicht dass auch normale Windows Programme (für x86 und x64 CPU's) darauf laufen. Aber hier war der Name noch unterschiedlich, jetzt nicht mehr. Es sorgt nur für ein heilloses Durcheinander.

Was noch fehlt…

Mein Tablet ist ein Hybride, hat also (abnehmbar) Tastatur und Touchpad. Bei der Nutzung des Touchpad's passiert es mir ständig dass ich wohl irgendeine Mausgeste erwische die bewirkt dass alle Fenster minimiert werden. Ob und wie man das beheben kann weiß ich noch nicht.

Soweit so gut. Es gibt garantiert noch mehr Tipps. Falls ihr was vermisst oder Ergänzungen habt schreibt es einfach in die Kommentare unten rein.


Wer kennt das nicht…

aus irgendeinem Grund muss man seinen Computer neu aufsetzen. Ich hatte ja schon vor kurzem darüber geschrieben: Windows und Office Updates.

Kurz vorweg, dieser Artikel richtet sich eher an (Hobby-)Administratoren statt an Privatanwender.

Aber das in dem Artikel erwähnte WSUS Offline fängt halt nur Windows und Office Updates ab, und auch nicht zu 100% alle. Programme wie Visual Studio, SQL Server, … bleiben außen vor. Wer – wie ich – mehrere Systeme zu warten hat möchte vielleicht auch noch die fehlenden Updates parat haben. Das ist prinzipiell kein Problem.

Updates finden und herunterladen

In dem Microsoft Update-Katalog findet man sämtliche Updates auch zum Download, häufig als .msp oder .msu Datei. Manchmal ist es auch eine .cab Datei, die kann mit Programmen wie z. B. 7zip entpackt werden. In dem Suchfenster muss man die KB Nummer eintragen. Aber die muss man erst mal kennen.

Wie kommt man an diese KB Nummern?

Lasst Windows- oder besser Microsoft Update durchlaufen, stellt die Einstellungen aber vorher so ein dass die Updates nicht installiert werden. So seht ihr (nach einer gefühlten Ewigkeit) sämtliche Updates die installiert werden sollten.

Jetzt ist es Fleißarbeit. Daher lohnt sich es auch nur wenn ihr die häufiger installieren müsst. Macht dem Katalog auf (wohlgemerkt am Besten im Internet Explorer), gebt die KB Nummer im Suchfeld ein (z. B. KB1234567) und ihr bekommt eine Liste mit Updates die zu dieser Nummer passen. Lasst euch nicht irritieren wenn das Update mehrfach auftaucht. Die Updates gibt es häufig für 32 Bit (x86) und 64 Bit (x64) Systeme, außerdem kann es das selbe Update nicht nur für Windows 7 sondern auch 8, 10, … geben, die zwar z. B. die selbe Lücke schließen (daher die selbe KB Nummer), aber eben auf das Betriebssystem angepasst sind.

Updates installieren

Wie eingangs erwähnt, häufig bekommt ihr .msu (Windows) oder .msp (Office) Dateien. Grade bei Office sind es häufig .cab Dateien, die müssten erst mit z. B. 7zip entpackt werden weil sich darin ggf. mehrere .msu oder .msp Dateien befinden. Gelegentlich bekommt man auch .exe Dateien. .msu, .msp und .exe einfach starten und abwarten.

Blöd nur wenn es gefühlte 5674 Stück sind…

Um das Ganze zu automatisieren habe ich ein kleines Programm geschrieben. Quelltext und Download findet ihr unten. Das Programm macht nichts anderes als in dem Ordner in dem es liegt und in allen Unterordnern nach *.msu, *.msp und Install.bat Dateien zu suchen und diese nacheinander auszuführen / zu installieren. So könnt ihr zum Beispiel Updates auf Setup DVDs hinzufügen und müsst nachher nur noch den Updater starten, fertig. Das einzelne Runterladen bleibt euch jedoch nicht erspart…

Wenn das Tool läuft sollte man den PC nebenbei nicht verwenden. Idealerweise sogar kurz die Netzwerkverbindung trennen, nicht dass Windows Updates währenddessen auch noch zuschlägt.

Alle 3 zusammen

Wenn die Updates fertig geladen sind geht es los das Update Verzeichnis zu erstellen. Ich empfehle diese Struktur:

\x64
\x86
\MspInstaller.exe

Im Ordner x64 halt alle Updates für 64 Bit, in x86 alle 32 Bittigen. Wie gesagt, Unterordner werden auch durchsucht und installiert, man kann es also weiter aufschlüsseln:

\x64\Windows7
\x64\Office2010
…

Einziges Problem sind die .exe Dateien. Häufig könnte man die auch entpacken, aber das funktioniert nicht immer (das Entpacken vielleicht, die Installation scheitert dann aber). Daher sucht das Tool auch nach einer Install.bat. Diese zu erstellen ist recht leicht, aber kostet etwas Zeit. Startet die .exe mit dem Parameter /? dahinter, beispielsweise „KB123456.exe /?“. Häufig bekommt man dann Informationen wie eine automatisierte / unbeaufsichtigte / unattended Installation starten kann. Hier ein Beispiel einer Install.bat:

@ECHO OFF
ECHO KB2538243 (Sicherheitsupdate C++ 2008 SP1)...
X86-all-vcredist_x86_470640aa4bb7db8e69196b5edb0010933569e98d.exe /q
IF NOT ["%errorlevel%"]==["0"] (
    ECHO Installation fehlgeschlagen!
    PAUSE
)

Das muss natürlich immer für jede .exe angepasst werden.

So. Einmal gestartet sucht das Tool nach unterstützten Update Dateien (halt die Install.bat, *.msu und *.msp, in dieser Reihenfolge) im Eigenen Verzeichnis, dann pro Unterverzeichnis nach den Dateien, danach weiter in den nächsten Unterverzeichnissen usw.. Wenn ein Verzeichnis den Namen „x86“ hat wird es ignoriert wenn ein 64 Bit Betriebssystem verwendet wird, ebenso „x64“ wenn ein 32 Bit System verwendet wird. Sofern kein Fehler auftritt läuft die Installation unbeaufsichtigt durch, das Konsolenfenster bleibt aber offen um Erfolg zu melden.

Screenshot (hier beim Durchlauf einer Visual Studio 2008 Installation):

Download:

Version: 1.0.2016.0601

Binary (ausführbare Datei):
MspInstaller.exe (154,00 kb)

Quelltext:
http://nopaste.tightdev.net/?ID=kthpw5
VB.Net, Projekttyp: Konsolenanwendung, Starttyp Sub Main. Nicht vergessen im Manifest Admin zu erfordern.


Aus irgend einem Grund…

… ich weiß nicht warum. Aber zumindest bei einem frisch installiertem Windows 7 klappt es nicht mehr statt Windows Updates auf Microsoft Updates umzuschalten. Letzteres würde auch Updates für Office, SQL Server und weitere beziehen.

Hätte ich gerne. Aber das Aktivieren geht nicht mehr. (Absicht?) Erst nach der Installation (und erstmaligem Starten) von Office funktioniert es.

Daher habe ich gesucht und ein kleines VBScript im Netz gefunden was ich leicht angepasst habe. Dadurch werden die Microsoft Updates aktiviert. Hier aber als startbare Datei, weil benutzerfreundlicher.

Edit 08.06.2016:
Wichtig: Der PC muss über eine Internet Verbindung verfügen, sonst funktioniert es nicht. Warum? Keine Ahnung. Ist einfach so.

Quelltext und Download:

Quelltext:

Wieder recht klein, aber erfolgreich. Da es aus VBS kommt is nich mit Option Strict. Egal, ist zwar unschön, aber geht auch so.

Friend Module App

	Friend Sub Main()

		Dim ServiceManager = CreateObject("Microsoft.Update.ServiceManager")
		ServiceManager.ClientApplicationID = "ActivateMSUpdates"
		Dim NewUpdateService = ServiceManager.AddService2("7971f918-a847-4430-9279-4a52d1efe18d", 7, "")

	End Sub

End Module

Projekttyp VB.Net, Framework 2, Konsolenanwendung, Starttyp Sub Main.

Download:

ActivateMSUpdates.exe (7,50 kb)


Man muss sich nur zu helfen wissen…

… so heißt es. Die Windows UAC hat mich heute geärgert. Kann mal vorkommen bei älterer Software die dem Betriebssystem nicht mitteilt dass sie Admin Rechte braucht. Fazit: Die Installation schlägt fehl.

Häufig reicht es dann eine Befehlszeile (cmd) als Admin zu öffnen und die Anwendung oder Befehle darin zu starten. Aber das ist mit Tipperei verbunden und für manche Leute unzumutbar. In meinem Fall hat mich das Microsoft SQL Server 2005 Management Studio geärgert.

Man könnte jetzt sagen, ja, Rechtsklick und „als Administrator starten“. Klar. Geht bei .msi Dateien aber nicht ;)

Da ich primär nach universell nutzbaren Lösungen suche die auch Nutzerfreundlich sind habe ich mal ein kleines Programm geschrieben was im Endeffekt nichts Anderes macht als zu verlangen dass es als Admin gestartet wird und dann die Datei startet die im Dateinamen steht.

Beispiel und Verwendung:

Wenn die Datei „RunAsAdmin_test.exe.exe“ heißt würde sie die Datei „test.exe“ ausführen. Ein einfaches Umbenennen reicht also. Alle Parameter und Rückgabewert wird weiter geleitet. Das ganze funktioniert mit allen startbaren Dateien, wie .exe, .bat, .msi, …

Quelltext und Download:

Quelltext:

Der Quelltext ist so klein, da lohnt sich NoPaste nicht:

Friend Module App

	Friend Function Main(ByVal Args As String()) As Integer

		Using p As New Diagnostics.Process
			p.StartInfo.Arguments = String.Join(" ", Args)
			p.StartInfo.FileName = IO.Path.GetFileNameWithoutExtension(Environment.CommandLine.Trim.Trim(""""c)).Substring(11)
			p.Start()
			p.WaitForExit()
			Main = p.ExitCode
		End Using

	End Function

End Module

Das wars schon. … Naja, fast. In den Projekteigenschaften muss noch festgelegt werden dass die Anwendung Admin Rechte benötigt. VB.Net, Framework 2.0, Starttyp Sub Main, Konsolenanwendung.

Alternativ hier der Download:

RunAsAdmin_test.exe.exe (7,50 kb)

Es sind manchmal eben auch die kleinen Dinge die die Welt begeistern ;)