Sicherheit

Nein, hier geht es jetzt nicht um Verschlüsselung bis zum Abwinken, das liest man ja schon länger an jeder Ecke, ob man will oder nicht. Wobei es schon lustig ist, Hauptsache die Verbindung zu Google und Facebook, die größten Datenkraken und -Schleudern überhaupt, ist verschlüsselt. Aaahja. Aber ich schweife ab.

Es soll hier um die Datensicherheit gehen, sprich Sicherheit gegen versehentliches Löschen oder Überschreiben von wichtigen Dateien. Viele Leute wissen nämlich nicht dass man mit geringstem Aufwand sein System so konfigurieren kann dass wichtige Daten automatisch geschützt werden. Mit wichtigen Daten meine ich jetzt unwiederbringliche Daten, wie Familienfotos, Quelltexte, Dokumente, E-Mails und ähnliches, nicht die FSK18 Videosammlung, auch wenn der Ein oder Andere sie für wichtig hält. ;)

Vorbereitung

Bevor ihr irgendwas macht was hier beschrieben ist: Sichert eure privaten Daten vorher auf einem externen Laufwerk / CD / DVD / BD! Normalerweise sollte zwar nichts schief gehen, aber man hat schon Pferde kotzen sehen, direkt vor der Apotheke. Ich übernehme keine Haftung.

Zu Erst sollte man ungefähr abschätzen können wie viel Speicherplatz die privaten Daten ungefähr brauchen. Also Eigene Bilder, Dokumente, … alles zusammen. Ich gehe hier mal von rund 10GB aus.

Um etwas Luft nach Oben zu haben (und genug Platz für Schattenkopien - mehr dazu später) sagen wir mal wir reservieren 32GB für die privaten Daten.

Partition verkleinern

Kurz vorweg: Anfängern sei angeraten möglicherweise angeschlossene USB Festplatten oder Sticks jetzt kurz zu entfernen, der Übersichtlichkeit halber. Geht in das Startmenü und im Suchfeld "Computerverwaltung" eingeben. Hier links unter "Datenspeicher" - "Datenträgerverwaltung" anklicken und kurz warten. Etwas später seht ihr den Aufbau von eurer Festplatte. Typischerweise sind hier 2 Bereiche: "System-reserviert" (normalerweise unsichtbar) und das Laufwerk C:

Je nach Betriebssystem kann die Größe von "System-reserviert" variieren, das ist normal.

Diese Anordnung hat gravierende Nachteile! Sollte irgendwas mal euer System zerschießen und ihr seid zu einer Neuinstallation gezwungen, tja, Pech, die Daten auf C: sind futsch. Sch… auf die Steam Library oder die Filme, kann man alles wieder bekommen, Fotos etc. sind dann weg.

Das wollen wir aber nicht. Also erstellen wir uns extra Platz, der selbst nach einer Neuinstallation noch intakt bleibt. Wie gesagt, ich gehe hier davon aus dass 32GB ausreichen, ihr könnt das für eure Bedürfnisse dementsprechend anpassen.

Macht einen Rechtsklick auf die Grafik von Laufwerk C: und wählt dort "Volume verkleinern" aus. Nicht wundern, das dauert einige Zeit.

Nach einiger Zeit bekommt ihr ein Dialogfeld wie dieses:

Pro-Tipp aus der Praxis: Vorm Erstellen von Screenshots nachprüfen ob für das Vorhaben auch noch genug freier Festplattenspeicher vorhanden ist. Ignoriert einfach dass hier das Maximum 7764MB ist, liegt an der überfüllten Festplatte. ^^'

Hier kann man eingeben wie viel Speicher freigegeben wird. Das bewirkt dass Laufwerk C: kleiner wird. Der Wert wird hier in MB angegeben. Rechnet man genau sind 32GB = 32 * 1024 = 32768MB. Gebt das hier ein. Falls das nicht möglich ist, ist eure Festplatte zu voll, dann müsste man vorher ein paar Daten wo anders hin auslagern oder einfach löschen, falls diese nicht mehr benötigt werden.

Hiernach auf "Verkleinern" klicken. Das dauert wieder etwas. Danach ist C: um 32GB (oder was ihr eingegeben habt) kleiner. Das führt dazu dass ihr freien Platz am Ende der Platte habt.

Partition erstellen

Jetzt habt ihr einen "Nicht zugeordnet" Bereich am Ende der Festplatten-Grafik. Klickt hier wieder mit rechts drauf, dann auf "Neues einfaches Volume…".

Vom Prinzip kann man jetzt immer auf Weiter klicken, ich würde als Laufwerksbuchstaben aber S: wählen (sicher / secure) und als Datenträgerbezeichnung etwas ähnliches, das bleibt aber jedem selbst überlassen. Vor allem wenn es sich überwiegend um Textdateien handelt kann man hier auch noch "Komprimierung für Dateien und Ordner aktivieren" ankreuzen, das spart noch etwas Speicher. Jetzt habt ihr ein zusätzliches Laufwerk, genauer gesagt Partition auf der Festplatte. Sollte dann in Etwa so aussehen (wegen Platzmangel nutze ich jetzt eine virtuelle Festplatte, daher wurde aus C: mal eben D:, ignorieren):

So, die Vorbereitungen stehen.

Schattenkopien / Computerschutz

Kurz vorweg ein paar relevante Infos. Schattenkopien und Computerschutz sind was ganz anderes, aber doch ähnlich in der Funktionsweise.

Auch wenn diese Methoden Daten retten können gilt trotzdem: Man sollte immer Backups machen, je nach Nutzung wöchentlich, monatlich, das muss jeder für sich selber entscheiden. Vorzugsweise auf externen Medien wie USB Sticks oder -Festplatten, SD Karte, CD / DVD / BD / Tape. Bei optischen Medien diese auf jeden Fall dunkel lagern, in einem Schrank z. B., da einige Rohlinge schon binnen 1-2 Jahren sonst nicht mehr lesbar sind. Eine weitere Alternative wäre natürlich ein Online Speicher, beispielsweise das HiDrive von Strato. Ist zwar nicht kostenlos (Rohlinge und andere Speichermedien auch nicht), aber selbst sollte euch die Hütte abbrennen, da sind die Daten noch sicher. 2€ monatlich (aktuell) sind nun auch nicht die Welt.

Ganz wichtig: Verlasst euch trotzdem nicht drauf! Es ist eine sehr sinnvolle und nützliche Ergänzung zu normalen Backups, ersetzt diese aber nicht! Raucht euch die Platte ab ist es irrelevant wie viele Kopien darauf gespeichert sind, wenn kaputt dann kaputt.

Was sind Schattenkopien?

Dieser Abschnitt betrifft nur Windows Server!

Belässt man alles bei den Standardeinstellungen dann wird von dem Laufwerk worauf Schattenkopien aktiviert sind jeden Werktag um 7:00 und 12:00 Uhr ein Backup der Daten gemacht. Hierbei handelt es sich um eine Art Differenzial-Backup, es werden also nur Änderungen gespeichert, was den für das Backup benötigten Speicher stark reduziert. Sollte man aus Versehen eine Datei löschen oder überschreiben kann man immer wieder zu einem früheren Zeitpunkt zurück kehren. Ändert sich an den Dateien nichts wird auch kein Speicherplatz belegt. Trotzdem sollte man diese Laufwerke auch nie überfüllen. Je voller desto weniger Kapazität für Backups, daher 32GB statt den eigentlich benötigten 10. ;)

Diese Methode lohnt sich definitiv nicht für Laufwerke, wo sich Daten regelmäßig ändern, wie C: wo das Betriebssystem drauf residiert, auch ist es nicht optimal für sehr große Datenmengen (Videosammlungen z. B.), hier geht es eher um kleinere, unwiederbringliche Dateien.

Schattenkopien aktivieren

Im "Server-Manager" unter "Speicher" Rechtsklick auf "Datenträgerverwaltung" - "Alle Aufgaben" - "Schattenkopien konfigurieren…".

Hier das Laufwerk auswählen was wir erstellt haben, dann auf "Aktivieren" klicken.

Nach einem kleinen Infotext und Klick auf "Ja" sind Schattenkopien für das Laufwerk aktiviert und die erste Kopie wird erstellt (dauert etwas). Danach kann man, falls gewünscht, unter "Einstellungen" noch den Zeitplan und Speicherlimits anpassen.

 

Unter "Schattenkopien des gewählten Volumes" kann man dann zu einem früheren Zeitpunkt zurück springen, falls was schief gelaufen ist. Einfach das Laufwerk auswählen (S:) und den gewünschten Zeitpunkt. Dann auf "Wiederherstellen…" klicken

Client Systeme (Windows 7, 10):

So schön komfortabel wie bei Serversystemen ist es hier leider nicht, aber es gibt zumindest noch den Computerschutz.

Zu finden ist der im Startmenü - Rechtsklick auf "Computer" - "Eigenschaften" - "Erweiterte Systemeinstellungen" (links) - "Computerschutz" (Tab).

Wählt das Laufwerk aus und klickt auf konfigurieren.

Hier ist oben standardmäßig der Schutz deaktiviert. Diesen also aktivieren. Unten kann man dann noch den zu verwendenden Speicher für die Wiederherstellungen einstellen. Wie hier schon beschrieben, es handelt sich um einen Maximalwert, man kann also ruhig großzügig sein.

Optional: Raid - aka gespiegeltes Volume

Zusätzlich könnte man noch ein Raid / Mirror / gespiegeltes Volume erstellen und eben darauf das Laufwerk S: erstellen.

Was ist ein Raid?

Ein Raid (Redundant Array of Independent Disks) ist ein Verbund aus mehreren Festplatten, es setzt also voraus dass ihr mindestens 2 Festplatten im System habt, idealerweise 2x die gleiche. Es gibt verschiedene Typen von Raid Verbunden, ich gehe hier nur auf die 2 gängigsten ein. Das wären Raid0 und Raid1. Beide haben Vor- und Nachteile. Als Eselsbrücke: Raid0 = Geht eine Platte kaputt -> 0 Daten. Raid1 = Egal wenn eine Platte ausfällt. Es werden beide Festplatten gleichzeitig genutzt, bei Raid0 so dass die Datengeschwindigkeit sich verdoppelt (rechnerisch, die Realität sieht das etwas anders), bei Raid1 werden die selben Daten auf beide Platten gleichzeitig geschrieben, daher ist es egal sollte eine der Platten den Geist aufgeben.

Hardware Raid setzt erstens spezielle Festplattencontroller voraus, außerdem müssen die Festplatten mindestens ähnlich groß sein, am Besten identisch. Ändert man das Mainboard oder den Raid Controller… Viel Spaß. Daher gehe ich hier auf Software Raid ein.

Ein gespigeltes Volume erstellen

Vom Prinzip ist es genau das Selbe wie oben unter "Partition verkleinern" und "Partition erstellen", nur halt 2x, für beide Festplatten. Der freie Speicher, also der für Laufwerk S: muss gleich groß sein. Es unterscheidet sich nur in einem Punkt: Statt auf "Neues einfaches Volume…" geht man hier auf "Neues gespiegeltes Volume". Der Rest ist relativ selbsterklärend, man fügt im ersten Bild noch die 2. Festplatte hinzu die verwendet werden soll, der Rest ist wie schon beschrieben.

Hierbei werden die Festplatten in dynamische Datenträger konvertiert. Man merkt keinen Unterschied, aber grade wenn schon Daten auf den Platten liegen kann das übernehmen der Änderungen eine Weile dauern.

Danach, wie Oben, wieder die Schattenkopien / Sicherheit aktivieren. Jetzt kann rein theoretisch jeder Zeit eine Festplatte kaputt gehen, auf der Anderen liegen die Daten auch noch, also kein Verlust.

Ein Hoch auf die Faulheit

Was nützt einen dieses sichere Laufwerk jetzt? Nichts, wenn man es nicht konsequent nutzt.

Viele Programme wollen immer in "Eigene Dokumente", "Eigene Bilder", "Eigene Dateien", … speichern, das liegt weiterhin aber auf Laufwerk C:. Blöd, vor allem wenn man nicht dran denkt und gezielt jedes Mal wieder auf S: speichert. Aber auch hier gibt es Abhilfe.

Sämtliche "Eigene…" Ordner kann man umlegen. Dies geht ganz einfach in den Eigenschaften der Ordner. Geht in euer Profil, Rechtsklick auf z. B. "Eigene Bilder" und dann "Eigenschaften":

Hier unter dem Tab "Pfad" auf "Verschieben" klicken und somit den Ordner auf S: legen. Um den Rest kümmert sich Windows selbst. Das Ganze wiederholt ihr für die anderen Ordner auch, zumindest für die wo es sinnvoll ist. "Downloads" muss jetzt nicht mit gesichert werden, kann man eh neu runter laden. ;)

Und sonst?

Es gibt auch Verzeichnisse die man möglicherweise umlegen möchte, aber es auf diesem Weg nicht kann. So stand ich vor dem Problem dass sich der hMailServer ausschließlich in C:\Program Files (x86)\hMailServer installieren lässt und auch dort sein Datenverzeichnis mit den ganzen E-Mails hat. Selbstverständlich ist dies nicht konfigurierbar, warum auch… <_<

Slap@dev.

Aber Windows bietet auch hier Hilfe, wenn auch nur über die Konsole. Erstmal muss man dafür sorgen dass nichts mehr in dem Verzeichnis aktiv läuft, also in diesem Fall den Dienst hMailServer stoppen. Falls es eine reguläre Anwendung ist diese beenden.

Jetzt einfach das Verzeichnis auf S: verschieben. Damit gleich aber wieder alles wie gewohnt funktioniert müssen wir eine spezielle Verknüpfung erstellen. Also Start - "Eingabeaufforderung" (ggf. als Admin starten).

Hier navigieren wir in das Verzeichnis in dem das verschobene Verzeichnis vorher war, z. B.:

CD "C:\Program Files (x86)"

Und jetzt erstellen wir eine Junction (spezielle Verknüpfung):

MKLINK /J hMailServer S:\hMailServer

Es wird hier ein quasi Verzeichnis erstellt, namens "hMailServer", was direkt auf "S:\hMailServer" verweist. Da das Ganze transparent gehandhabt wird funktioniert alles weiterhin wie gehabt. Nur noch den Dienst oder die Anwendung neu starten, fertig.

Und jetzt?

… sind die wichtigsten Daten relativ sicher. Blitzschlag, Feuer, Virenbefall … Aber dazu komme ich ausführlicher in einem anderen Beitrag. Grundsätzlich habt ihr jetzt aber alle wichtigen Daten an einem zentralen Ort, was das rüber ziehen auf einen USB Stick o. Ä. erheblich vereinfacht. Wer das vernachlässigt ist derweil selber Schuld ;)


Ich predige es immer wieder…

Niemals, wirklich niemals Standard Benutzernamen und Passwörter verwenden! Für ein pillepalle System was niemals in's Internet geht, ok, die Faulheit siegt manchmal. Aber sobald etwas mit der Öffentlichkeit kommunizieren kann, sei es nun PC, Laptop, Tablet, Router, AccessPoint, sämtliche IoT Geräte wie Raspberry Pi, Banana Pi, WiFi Überwachungskameras (ok, hier ist es eh egal, so unsicher wie die Scheißteile sind), … dann ist das Erste was gemacht werden muss das Passwort ändern, im Idealfall auch der Benutzername gleich mit. Letzteres ist manchmal nicht so leicht möglich, sollte aber angestrebt werden.

Warum?

Schönes Beispiel. Neuer Raspberry Pi, alles eingerichtet und es funktioniert endlich auch, dass er von außen per ssh ferngesteuert werden kann. Stolz wie Oscar weil ja alles geht wird es so belassen. Also Benutzername "pi" und Passwort "raspberry". Frage: Was für Benutzer- und Passwortkombinationen würde ein Angreifer der in euer Netzwerk eindringen will wohl als erstes versuchen?

Ist diese lächerliche Hürde erst genommen dient die Hardware als Türöffner in das gesamte interne Netzwerk. Sie ist also zum Zombie-Computer geworden, teilweise ohne dass man es merkt. Außer irgendwann flattern Abmahnungen rein oder die KriPo kommt mitsamt Tür in's Haus rein, weil noch ganz andere Sachen gemacht wurden.

Was mögliche Gefahren und Konsequenzen angeht kratze ich hier nur an der Oberfläche, darum soll es an dieser Stelle auch nicht gehen. Glaubt mir einfach, es ist wichtig.

Passwort ändern

Das ist beim Raspberry Pi noch relativ einfach. Entweder über raspi-config, gleich der erste Menüpunkt. Alternativ über die Konsole:

sudo passwd Benutzername

Benutzername ist im Standard halt pi. Das wäre zumindest schon mal das aller Nötigste.

Benutzernamen ändern

Jetzt wird es (un-)lustig, es sind nämlich mehrere Schritte notwendig. Im Idealfall macht ihr vorher ein Backup, sollte was schief gehen.

Linux erlaubt es nicht den aktuell angemeldeten Benutzer umzubenennen. Also brauchen wir einen Zweiten, den wir nachher wieder löschen. Nennen wir ihn bob. Möglicherweise kann man dies auch als root ausführen, dies geht scheinbar aber nicht über ssh, muss also direkt am System gemacht werden.

Kurz vorweg: In Linux dürfen Benutzernamen keine Leerzeichen beinhalten und werden immer lowercase, also klein geschrieben!

Temporären Benutzer erstellen

Also erstellen wir den Benutzer bob und geben ihm ein Passwort.

sudo useradd -m bob
sudo passwd bob

Der Benutzer hat jetzt aber noch keine Rechte. Da wir ihn eh nur ein paar Minuten brauchen machen wir ihn der Einfachheit halber zum root.

sudo usermod -g root bob
sudo usermod -g ssh bob

Der neue Benutzer ist jetzt erstellt, zumindest soweit wie wir ihn brauchen. Jetzt eine neue Session öffnen und als bob anmelden. Wenn das funktioniert prüfen wir auch noch die Rechte, beispielsweise mit:

sudo ls

Kommt keine Fehlermeldung ist alles perfekt.

Alten Benutzer abmelden

Erinnert ihr euch noch an Windows 95, wo man selbst beim Ändern der Bildschirmauflösung neu starten musste? Es gibt gleich Flashbacks.

Natürlich kann man jetzt den alten Benutzer abmelden, es laufen aber trotzdem noch Prozesse darunter. Es gibt 2 Wege: Die Prozesse einfach killen, beispielsweise mit:

sudo htop

oder: Neustart.

Benutzer umbenennen

Meldet euch wieder als bob an. Jetzt können wir den Benutzer und dessen home Verzeichnis umbenennen:

sudo usermod -l NeuerName AlterName
sudo usermod -m -d /home/NeuerName NeuerName

Benutzer testen

Jetzt, sofern alles geklappt hat, könnt ihr euch mit eurem neuen Benutzernamen anmelden. Testet hier aus ob auch noch alles funktioniert. In meinem Fall war dem so, also ist bob jetzt nicht mehr benötigt.

Temporären Benutzer löschen

Tja, bob muss abgemeldet werden, selbe Prozedur wie oben. Komischerweise konnte ich die Prozesse nicht killen, also: Windows 95 Neustart.

Mit dem umbenannten Benutzer angemeldet kann man ihn jetzt löschen:

sudo userdel bob
sudo delgroup bob

Jetzt ist nur noch bob's home Verzeichnis da, was auch gelöscht werden kann:

cd /home
sudo rm -r bob

Das wars, bye bob.

Somit ist der Benutzer umbenannt und ihr ein Stück weit sicherer. Wer sich jetzt noch versucht als Benutzer pi anzumelden, lass ihn doch, den gibt es nicht mehr ;)


Systemsteuerung

Wer hätte das gedacht...

Obwohl ich schon gefühlte drölfzigtausendmal Windows installiert habe, das wusste ich noch nicht.

Es ist ja immer die Ersteinrichtung und ggf. später noch die Wartung des Systems. Ich vermute mal jeder war schon mal in der Systemsteuerung. Seit Vista (oder war es XP?) ist diese ja gruppiert. Gut, kann man ändern wenn man die Ansicht auf "Kleine Symbole" umstellt. Trotzdem...

Aber es gibt eine versteckte 2. Systemsteuerung. Der weg diese frei zu schalten ist mir aber neu gewesen. Befehle wie "regedit.exe", "gpedit.msc", ... sind wohl den meisten bekannt. Hier ist es etwas anders.

Erstellt einfach einen neuen Ordner auf dem Desktop (oder wo anders, tut nichts zur Sache) und nennt ihn "Systemsteuerung2.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}". Das was vor dem . steht ist frei wählbar, der Rest ist wichtig. Das Symbol ändert sich und wenn ihr per Doppelklick in den "Ordner" gehen wollt öffnet sich die 2. Systemsteuerung.

Das war's schon. Ganz einfach, wenn man es weiß.

Via: SemperVideo


Old man yells at cloud

Heute ist der letzte Tag…

… an dem man ein gratis Update auf Windows 10 bekommen kann. Lohnt es sich? Meine Meinung vorweg: Vorher ein Backup machen vom existierendem Windows 7, 8, 8.1, Upgrade machen (um das Gratis Upgrade abzugreifen) und danach das Backup zurück spielen.

Edit: Zeit ist um. Aber keine Angst, verpasst habt ihr nichts ;)

Microsoft will Feedback…

… und das sollen sie bekommen. Daher dieser Post. Hier schreibe ich mal so meine Erfahrungen nieder. Gestern wollte ich mein Windows 7 auf einem MacBook Air upgraden. So war der Plan. Also diesen Upgrade Advisor oder wie er heißt runter geladen, er hat wiederum Windows 10 runter geladen. So weit so gut. Upgrade wird installiert… Wird installiert… Wird installiert… Man hat deutlich gemerkt wie die Prozentanzeige je weiter sie fortgeschritten war langsamer wurde. Bei 99% und nach 18 Stunden (!) habe ich abgebrochen. Dann ok, machste n USB Stick fertig und versuchst damit das Update. Hat's geklappt? Nö weil wegen is nich. Muss unter Windows selbst ausgeführt werden. Also Clean Install… Ratet mal. Nö, geht nicht weil GPT/MBR Geschichte. Unnötig zu erwähnen dass ich vor jeder Fehlermeldung wieder den Key eingeben musste, versteht sich ja von Selbst. Obwohl Microsoft und Apple ständig voneinander die Ideen klauen (zur letzten Zeit nur die Schlechtesten…) klappt das nicht. Entnervt also wieder das gute Windows 7 gebootet und vom Stick die Setup.exe ausgeführt. Tatsache, es klappte. Naja, mehr oder weniger. Windows für Blinde war angesagt. Grafiktreiber? Brauchen wir nicht (zugegeben, diesen hat er nach ca. 15 Minuten über Windows Updates bezogen). Touchpad Treiber? Nö, wozu das denn? Was bilden sich die Hersteller auch ein Geräte ohne Touch Screen herzustellen?

Ach ja, der heruntergeladene Grafiktreiber tut zwar sein Zweck, installiert aber auch einen mysteriösen 3D Vision Photo Viewer mit. Warum mysteriös? Es gibt ein Icon auf dem Desktop. Startet man die Anwendung, passiert … nichts.

Wie ich das Touchpad wieder zum laufen bekomme weiß ich nicht. Ganz ehrlich? Kümmer ich mich auch nicht drum. Ich habe vor dem Upgrade ein Backup gemacht und ich werde es zurück spielen. Externe Maus geht auch erstmal.

Jetzt laufen grade Updates durch… Ganz ehrlich, ich habe in der gesamten Zeit auf 8 virtuellen Maschinen Windows 7 installiert und komplett geupdatet, also 8x hintereinander Win7 installiert und so lange Updates gefahren bis keine mehr gefunden worden sind. … Ich denk Windows 10 soll so schnell sein?! Pustekuchen. (an der Internetanbindung lag es nicht, ich hab 100MBit/s)

Dann diese ständige Bettelei um auf das System zu wechseln… Wirkt schon etwas armselig und verzweifelt. Gratis Update ist zwar nett, aber nicht so. Auch wenn Windows 10 schon bedeutend besser ist als Windows 8(.1), aber an 7 kommt es nicht ran. Aber dazu komme ich gleich. Btw. Ich möchte Apple und deren MacOS jetzt nicht loben, aber für Updates musste ich da noch nie etwas bezahlen…

So viel zu dem verhunzten Update. Jetzt kommen Details.

Generell:

Der Name… Windows 10 auf allen Geräten… Eigentlich muss man keine helle Leuchte sein um zu merken dass das eine echt blöde Idee ist. Erstens wegen der CPU Architekturen. Es wird suggeriert dass alles das Selbe ist, aber versuch mal dein Office 2010 oder das Spiel xyz statt auf dem PC auf dem Handy zu installieren. Ok, es heißt Windows Phone 10, aber eben das Phone wird häufig nicht angegeben.

Die Kachelei… Mit viel Handanlegen könnte sie sogar brauchbar werden. Wäre da… Tja… Wären da nicht Entwickler, unter Anderem auch bei Microsoft selbst, die sich nicht an die (eigenen) Design Guidelines halten. Fast alle Icons sind weiß mit transparentem Hintergrund (bzw. der eingestellten Farbe und Transparenz). Aber eben nur fast. Word und Excel Mobile brechen z. B. diese Regel, Opera Mini auch.

Die Optik… Geht mal gar nicht. Das Fenster Layout… ach einfach alles. Was unter Windows 7 und Windows Mobile 6.5 so gut ausgesehen hat wurde verworfen und durch ein farblich monochromes und kantiges Design ersetzt. Wer hier von wem geklaut hat ist mir egal, aber Apple mit dem MacOS 10.10 ff findet das ja jetzt auch toll…

Das Startmenü (respektive „Alle Apps“ bei Windows Phone) ist auch so eine Sache für sich. Komfortabel ist es nicht wenn alle Anwendungen mit übertrieben großem Header alphabetisch angeordnet sind. Zwangsweise. Bei Windows 7 / Windows Mobile (nicht zu verwechseln mit Windows Phone, das ist der Nachfolger) konnte man noch Anwendungen in Unterordner kategorisieren. Jetzt? Nö. Alles in einer Liste. Und Alphabetisch. Sprich will man jetzt Anwendung xyz starten muss man sich erstmal 'n Wolf scrollen.

Datenschutz, was ist das? Zugegeben, man kann diese ganze Schnüffelei deaktivieren wenn man bei der Installation aufpasst. Nachträglich geht das auch. Aber Leute die nicht so gut mit PCs umgehen können klicken einfach blind auf weiter. Davon ab soll mit dem nächstem Update wieder Cortana befragt werden wenn man etwas in die Suche eingibt – Suchbegriffe werden also wieder alle an Microsoft übertragen. Keine Option mehr. Deaktivieren soll noch über die Registry möglich sein, fragt sich nur wie lange.

Updates. Das ist auch so ein Thema für sich. Man kann sie weder deaktivieren noch zeitlich planen wie z. B. unter Windows 7. Es ist mir so häufig passiert dass ich an Spielen oder Video rendern oder was auch immer war und zack, alles wird lahm wie sau. Mittels Taskmanager und tasklist war der Übeltäter schnell gefunden. Microsoft Updates hat mal wieder einen Suchlauf gestartet. Jetzt sollte man meinen dass der Dienst intelligent genug ist zu wissen dass jeder 2. Dienstag im Monat Patchday ist, sich also die Suche erst danach lohnt. Nö. Dazu kommt noch das automatische Neustarten, welches übrigens sehr gut an kommt wenn man über Nacht was vom Fernsehen aufnimmt aufnehmen wollte. Danke an dieser Stelle. Aber bei Windows 7 konnte man es noch kontrollieren.

(PC) Windows 10

Zum Thema Upgrade hatte ich ja eingangs schon einiges erzählt. Auch wenn der Grafikkarten Treiber das Problem behoben hat, die DPI sind von vorn herein viel zu hoch eingestellt. Ist halt der Versuch alles Fingerfreundlich zu machen. Sehr sinnvoll bei einem normalem Laptop oder Desktop… Aber passiert halt wenn man Handy und Desktop kreuzen will. Resultiert halt in matschigen Grafiken in einigen Anwendungen (auch von Microsoft selbst!) weil alles hin und her skaliert wird. Selbst Apple macht so einen Unsinn nicht und separiert MacOS und iOS…

Das Startmenü… Zum Glück gibt es Programme wie Classic Shell. Damit bekommt man das was man von (wahlweise) 7 oder 8 gewohnt ist wieder zurück. Viel zu groß, teils mit sinnlosen Tiles zugekachelt die man nie braucht (oder brauchen sollte), wie zu der Blöd Bildzeitung. Zugegeben das kann vom Hersteller verfummelt sein.

Die Details im Kopierdialog ist so ungefähr das einzige was ich an positiver Neuerung feststellen kann, zusammen mit dem neuem Taskmanager, auch wenn dieser erst gewaltig ungewohnt ist. Da hört es aber auch schon auf.

Dieses Aufzwingen von Office 365 und OneDrive habe ich noch gar nicht erwähnt… Wie mir scheint will Microsoft sein Firmenmodell wohl auf Abonnement umstellen und die Kunden zu monatlichen Zahlungen zwingen überreden. Windows bekommst'e umsonst, Funktionen musst'e aber monatlich abonnieren. Da sehe ich strikt gegen an.

Weitere Lektüre wäre da mein älterer Beitrag: Windows 10 brauchbar machen.

(Tablet) Windows 10

… ist eigentlich das PC Windows 10, zumindest in meinem Fall. Mit viel Hand anlegen bekommt man es schon hin. Auf dem 7 Zöller geht das auch mit den ansonsten viel zu großen Schaltflächen. Ansonsten zählt hier das Selbe wie für die PC Version.

Die Eingabe per Stift ist ebenfalls unter Windows 7 wesentlich besser, da man die Position auch ohne Berührung sieht. Das kann allerdings auch am Gerät liegen, da es 2 verschiedene waren. Ich weiß es nicht, das 7er kann nicht aktualisiert werden.

(Handy) Windows Phone 10

Namensverwirrung die Erste. Ich selbst nutze ja eigentlich ein HTC HD2 (Windows Mobile 6.5), aber da der Akku sich langsam aber sicher verabschiedet jetzt ein Lumia 640 XL mit Windows 10.

Man muss Microsoft ja eins zu Gute halten, konsequent sind sie ja. Die neue Systemsteuerung ist genau so verworren und undurchsichtig wie die im normalem Windows 10. Auf jeden Fall habe ich mehr Zeit in Google verbracht um die Einstellungen zu finden die ich gesucht habe als jemals beim WM6.5 Gerät. Dazu kommt noch dass einem das Betriebssystem bei den Einstellungen wie Wallpaper hinein fummelt. Ein Hintergrundbild was schon exakt die richtige Auflösung für das Gerät hat wird trotzdem hin und her skaliert und im Endeffekt zu groß dargestellt. Leute, was soll der Mist?

Das mit den Kacheln wäre ganz nett, aber das mit der erzwungenen Hintergrundfarbe habe ich oben schon erwähnt. Killt einem sämtliche Designmöglichkeiten.

Weiter geht's. Oder auch nicht. Es wird für viele Aktionen zwingend ein Microsoft Account benötigt, obwohl es total unnötig ist. Zumindest erschließt sich mir kein Sinn. Aber ok, machen alle so, Android und iOS genau so. (WM übrigens nicht). Aber die Stores sind ja grade in Mode… Nun ja, kann jeder von halten was er will.

Systemzugriff. Unter WM konnte man sogar noch in die Registry rein (wennauch nur mit Tools), ebenfalls in das Windows Verzeichnis. WP10? Nö. Keinerlei Anpassungen mehr möglich die über die Einstellungsmöglichkeiten der GUI hinausgehen möglich (wie z. B. die Hosts Datei um Werbung zu blocken oder Testwebseiten festzulegen, nichts).

Die Office Palette hab ich jetzt noch nicht getestet, aber ich weiß dass sie unter Windows Phone 7 absolut unbrauchbar war. Vielleicht hat sich das ja gebessert.

Ansonsten… Es ist nett. Mehr aber auch nicht. Das Gleiche zählt aber genau so für Android und iOS.

(IoT) Windows 10

Namensverwirrung die Zweite, und was für eine. Wer denkt es gibt Windows 10 für z. B. den Raspberry Pi, der ist voll drauf rein gefallen. Es nennt sich zwar Windows 10, aber hat damit so absolut gar nichts mit zu tun. Keine grafische Oberfläche (der Monitor zeigt nur grundlegende Infos wie die IP Adresse an, nicht mehr. Kein Startmenü, keine Programme, nichts), Programme müssen auf einem echten Windows System entwickelt und rüber kopiert werden. Absolut nicht vergleichbar mit allen anderen Linux Distributionen, mit denen man arbeiten kann. Naja, außer vielleicht busybox.

Fazit

Leute… Microsoft. Feuert bitte alle Designer die an der Entwicklung der Windows 8 ff GUI beteiligt waren / sind. Die Qualitätskontrolle könnte auch mal überarbeitet werden. Ich kenne keinen der nach dem Update (was ja jetzt zum Glück auch als Clean Install möglich ist – dem war erst nicht so!) keine Probleme mit seinem System hatte.

Ändert die Namen! Windows 10 ist nicht gleich Windows 10. Eigentlich sollte man euch das nicht sagen müssen, aber so eine x86 Assembly läuft einfach nicht auf einer ARM CPU (und umgekehrt). Wenn ihr zu Mittag ein halbes Hähnchen bestellt und einen Taubenflügel bekommt würdet ihr euch auch beschweren. Wie würdet ihr dann reagieren wenn der Grillmeister dann sagt „Stell dich nicht so an, ist doch beides Geflügel!“?

Zu dem IoT Thema… Macht es vernünftig. Die Grundidee ist gut, die Umsetzung – grade wegen dem Namen und der dadurch gesetzten Vorstellungen – einfach nur mangelhaft.

Für mich… Auf den Systemen wo es vorinstalliert war, da bleibt es drauf. Windows 8 ff ist und bleibt ein OS für Tablets und Handys und hat auf dem Desktop / Laptop nichts zu suchen. Auf allen Anderen wird das Backup zurück gespielt und ich bleibe auf Windows 7. Windows 10 ist sicherer… Ich erwähne da noch mal Stichwort Datenschutz. Außerdem ist ein System immer nur so sicher wie dieses komische Ding was ca. 30cm vor dem Bildschirm zu finden ist.

Update von 7 auf 10? Nein. Noch nicht mal für geschenkt.


Die Update Mafia

… hat wieder zugeschlagen, wie jeden 2. Dienstag im Monat. Klar, Updates sind wichtig, wer aber – wie ich – zig Mal virtuelle Maschinen aufsetzt wird die stundenlange Updatesuche und das unzählige Neustarten nerven.

Aber Microsoft kann auch nett sein, man hat die Möglichkeit sich seine eigenen Windows 7 DVDs zu erstellen. Das erfordert zwar etwas Aufwand, aber wenn es sich für einen lohnt, warum nicht. Dumm nur dass die benötigten Informationen auf zig Webseiten verstreut sind. Naja, während der Installation hat man ja genügend Zeit zu googeln…

Wie startet man?

Als Erstes brauchen wir entweder eine virtuelle Maschine (Microsoft Virtual PC, Oracle VirtualBox oder VMWare) in die wir unser Windows in der Edition die wir haben wollen installieren, oder auf einem echtem PC. Ich gehe an dieser Stelle davon aus dass jeder weiß wie das geht.

Jetzt haben wir 2 Möglichkeiten. Entweder wir möchten das System unberührt lassen oder auch schon Benutzeraccounts erstellen (+ den jeweiligen Einstellungen). Wenn letzteres bevorzugt wird, also eine wirklich personalisierte DVD, dann einfach weiter installieren. Wenn es universell sein soll – also ohne vordefinierte Benutzer – muss man bei der Installation an dem Zeitpunkt wo das Setup nach Benutzernamen fragt [Strg]+[Shift]+[F3] drücken. Danach startet das System neu im sogenannten „Audit Mode“. Das bewirkt dass kein Benutzer erstellt wird und der Standard Administrator Account verwendet wird der normalerweise deaktiviert ist.

Und jetzt?

Egal welche Methode man gewählt hat, jetzt kann man sein System so einrichten wie man möchte. Ich rate aber davon ab irgendwelche Programme zu installieren, ich würde den Fokus nur auf Updates richten. Aber ok, das muss jeder selber wissen.

Das wichtigste ist erst mal Updates fahren. Wird die Audit Methode genommen dann ignoriert das Fenster dafür einfach, das wird erst später gebraucht. Hier kommt jetzt das übliche Übel. Updatesuche, neu starten und wiederholen bis nichts mehr gefunden wird.

Tipp: Lasst das Update KB3035583 weg, das ist der Windows 10 Downloader. Steht unter optionalen Updates.

Cleanup

Jetzt geht es weiter. Wir gehen im Startmenü auf Computer und wählen dort mit Rechtsklick Laufwerk C: aus und klicken auf Eigenschaften. Dort auf bereinigen. Ggf. muss noch mal auf Systemdateien bereinigen geklickt werden, falls die Schaltfläche unten links sichtbar ist. Dauert etwas. Ist es fertig dann vor jedem Eintrag den Harken setzen, weiter geht es aber vorerst mit den 2. Tab wo wir die Systemwiederherstellungsdaten löschen können (unten), das machen wir erst. Danach auf ok klicken. Die Windows Update Bereinigung passiert erst beim Neustart, also ratet mal was jetzt notwendig ist ;)

Fertigstellen

Ist alles fertig kommt das Fenster vom Audit Mode zum Einsatz. Falls dieser nicht genutzt wurde startet eine Befehlszeile (cmd) als Administrator und gebt den folgenden Befehl ein:

c:\windows\system32\sysprep\sysprep.exe /oobe /generalize /shutdown

Hiermit wird das System zurück gesetzt wie zu dem Zeitpunkt als man es installiert hat und nach dem Benutzernamen gefragt worden ist und ggf. den Audit Mode gestartet hat.

Fertig? Nö.

Das Image in der VM ist jetzt fertig, ja. Aber wir müssen es noch da raus bekommen. Dazu muss aber das Windows AIK installiert sein (nicht in der VM, auf einem anderem Rechner!). Warum ist einfach. Es wird eine Boot CD erstellt mit Windows PE und den zum Herstellen des Images benötigten Programms.

Jetzt findet ihr im Startmenü (alle Programme) „Microsoft Windows AIK“ und darunter die „Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools“. Auf diese mit der rechten Maustaste klicken – „Als Administrator ausführen“.

Danach seht ihr eine Kommandozeile in die ihr folgendes eingebt (oder rein kopiert)…

x86:

copype.cmd x86 C:\winpe_x86
copy C:\winpe_x86\winpe.wim C:\winpe_x86\ISO\sources\boot.wim
copy "C:\Program Files\Windows AIK\Tools\x86\ImageX.exe" C:\winpe_x86\ISO\

x64:

copype.cmd amd64 C:\winpe_amd64
copy C:\winpe_amd64\winpe.wim C:\winpe_amd64\ISO\sources\boot.wim
copy "C:\Program Files\Windows AIK\Tools\amd64\ImageX.exe" C:\winpe_amd64\ISO\

Damit wäre die Dateistruktur des Boot-Datenträgers schon mal gegeben. Je nach Architektur sind es rund 250 bzw. 300MB.

Jetzt scheiden sich die Geister. Möchte man lieber einen USB Stick nehmen bzw. eine virtuelle Festplatte, oder eine CD brennen bzw. .iso Datei erstellen. Tja, USB Stick wäre das leichteste da man dann auch dort sofort das Image drauf speichern kann (der Stick sollte Minimum 8GB haben, besser 16). In virtuellen Maschinen wird es hingegen schwierig davon zu booten. .Iso geht aber auch, die kann dann ja später mit jedem X-beliebigem Programm gebrannt werden. Muss man nur schaun wie man das Image später rüber bekommt.

Windows PE herstellen

… auf Stick

ist mit etwas Handarbeit verbunden. Es können auch in der Datenträgerverwaltung virtuelle Festplatten erstellt werden und diese genutzt werden. Wer das möchte weiß wie, gehe ich also nicht drauf ein. Unnötig zu sagen dass alle Daten auf dem Stick verloren gehen!

Das Prinzip sollte jeder Admin kennen. Komsole (cmd) als Admin starten und diese Befehle eingeben:

diskpart
--- Dauert etwas
list disk
--- hier den USB Stick ermitteln und die Nummer merken
select disk number #
--- # muss hier mit der jeweiligen Nummer ersetzt werden!
clean
create partition primary
select partition 1
format fs=fat32 quick
active
exit

Danach noch mal in die AIK Konsole (wie oben), dort diesen Befehl eingeben:

xcopy /s C:\winpe_x86\iso\*.* D:\
xcopy /s C:\winpe_amd64\iso\*.* D:\

Das abschließende D:\ muss auf den Laufwerksbuchstaben des Sticks angepasst werden! Der lässt sich ja im Explorer einsehen. Die erste Zeile ist für x86, die 2. für x64. Danach kann der / die erstellten Ordner gelöscht werden.

… als Iso Datei

 Hier wieder die Bereitstellungskonsole als Admin starten (wie oben) und diese Befehle eingeben, je nach Architektur:

oscdimg -lWindowsPE -m -u2 -bC:\winpe_x86\etfsboot.com C:\winpe_x86\ISO C:\winpe_x86\WinPE_x86.iso
oscdimg -lWindowsPE -m -u2 -bC:\winpe_amd64\etfsboot.com C:\winpe_amd64\ISO C:\winpe_amd64\WinPE_x64.iso

Wieder: Die erste Zeile ist für x86, die 2. für x64.

Damit sind die .iso Dateien schon fertig. Da sie nicht sonderlich groß sind würde ich anraten einfach beide zu erstellen und zu behalten. Die werden durch Updates eh nicht aktualisiert (zumindest soweit ich weiß).

Kopiert die 2 .iso Dateien aus dem Ordner heraus irgendwo hin wo ihr sie wieder findet, dann kann der / die Ordner auch gelöscht werden.

Jetzt geht's los

… fast. Falls ihr die .iso nutzt steckt vorher noch einen USB Stick oder externe Festplatte an, bzw. bei einer virtuellen Maschine erstellt eine 2. Festplatte. Irgendwo muss das Image ja gespeichert werden ;)

Ich bevorzuge die Methode mit der .iso Datei. Nicht weil sie nicht so umständlich ist sondern weil es in virtuellen Maschinen manchmal nicht so leicht ist von Sticks zu booten. Aber ist ja kein Problem, einfach den Stick rein bzw. die .iso angeben die verwendet werden soll und los geht's. Jetzt muss von dem Datenträger gebootet werden (ggf. vorhandenes Bootmenü vom Bios nutzen oder darin die Bootreihenfolge ändern).

Hier ist jetzt Farbe überbewertet, aber so erkennt man dass man von der PE CD / Stick gebootet hat. Bissl Hintergrundbild und eine Kommandozeile. Mehr nicht. Reicht aber auch. Hier anzumerken ist dass Laufwerk C: nicht das ursprüngliche Laufwerk C: sein muss, da es auch noch eine (eigentlich versteckte) Systempartition gibt. Daher ist das eigentliche Laufwerk C: meistens Laufwerk D:. Überprüfen kann man das mit dem ”dir“ Befehl.

Hier sieht man, Laufwerk C: ist die System-Reserved Partition und für uns unwichtig. D: ist das eigentliche C: Laufwerk, also wo das Betriebssystem drauf liegt. Danach (Laufwerk E:) ist das Windows PE System (mit der imagex.exe). Danach (F:) das Ziellaufwerk, falls man es nicht auf dem Stick selber speichern will. X: können wir wie C: getrost ignorieren.

In den folgenden Befehlen gehe ich davon aus dass D: die Windows Installation ist, E: der USB Stick / DVD, F: das Ziel wo die Datei drauf gespeichert werden soll. Ggf. müsst ihr das anpassen.

Optional aber sinnvoll wäre es noch die temporären Dateien zu löschen. Das tun die ersten 2 Zeilen, die 3. erstellt das Image.

del d:\windows\temp\*.* /s /q
del d:\users\administrator\appdata\local\temp\*.* /s /q

E:\imagex /compress maximum /check /flags “Ultimate” /capture D: F:\install.wim “Windows 7 Ultimate” “Windows 7 Ultimate Jul2016”

Hier als Beispiel für Windows 7 Ultimate. Wäre es Home Professional oder welche auch immer sollte es natürlich angepasst werden ;)

Anzuraten wäre es hinter der Bezeichnung ein x86 (für 32 Bit) bzw. x64 (für 64 Bit) anzufügen, falls man sich eine All-in-one DVD basteln will, sonst gibt's Konflikte im Namen. Man könnte statt /compress maximum auch /compress fast oder /compress none nehmen, ich bevorzuge aber kleine Dateien. Dauert nur etwas länger.

Das dauert jetzt eine ganze Weile, aber danach haben wir die lang ersehnte „install.wim“ mit unserem vorbereitetem Windows.

Jetzt aber!

Jupp, jetzt wird's fertig. Alles was wir jetzt noch brauchen ist die Original DVD wo wir alle Dateien von in einen Ordner kopieren. Ich habe mich für „C:\tmp“ entschieden. Darin brauchen wir einen Ordner „dvd“ wo das fertige DVD Layout drin ist, hier also die Dateien der Original DVD rein kopieren. Die fertige .iso landet im Verzeichnis C:\tmp\Win7.iso. Was jetzt noch fehlt ist die neue install.wim, welche in „C:\tmp\dvd\sources“ kopiert werden muss (existierende Datei überschreiben). Wenn man mag kann man im dvd Ordner auch noch andere Dateien hinzufügen, die liegen dann eben mit auf der DVD. Aber Vorsicht, so eine DVD hat nicht unbegrenzt Speicherplatz ;)

So. Wer hätte es gedacht? Wir brauchen wieder die Bereitstellungskonsole. Aber es ist der letzte Befehl :)

oscdimg -lWindows7 -m -u2 -bC:\tmp\dvd\boot\etfsboot.com C:\tmp\dvd C:\tmp\Win7.iso

Ggf. müssen die Pfade angepasst werden, solltet ihr Andere nehmen. Habt ihr die .iso fertig könnt ihr diese brennen oder kopieren wohin auch immer. Der Ordner wird jetzt nicht mehr benötigt.

Das wars. In einem weiterem Post werde ich vielleicht noch mal zeigen wie man mehrere Editionen auf eine DVD bekommt. Aber glaubt mir, das wird dauern, da sich der Prozess oben (installieren, install.wim generieren) für jede Edition wiederholen wird. Zumindest ich kenne keinen schnelleren Weg. Wer mehr weiß, ab in die Kommentare damit ;)


Wer mich kennt…

… weiß dass ich kein Fan von allem bin was nach Windows 7 gekommen ist. Einstellungen an die man sich gewöhnt hat sind verschwunden oder so verstümmelt worden dass sie unbrauchbar sind. Daher werde ich mein 7 auch so lange fahren wie es geht. Aber ich habe 10 ja auf dem Tablet (wurde damit ausgeliefert). Jetzt muss man es also benutzbar machen.

Privatsphäre?

Gibt's nicht, zumindest nicht per Default. Bei der Installation muss man ganz genau aufpassen, irgendwo unten Links ist ein kleiner Text (sinngemäß) „Einstellungen ändern“. Zur Not und falls das System schon vorinstalliert ist oder man nicht aufgepasst hat sollte man dies noch mal überprüfen und alles deaktivieren was man nicht möchte. Dies kann man dann noch unter „Einstellungen“ – „Datenschutz“ ändern.

Bye Bye, Cortana!

Ich habe es bei dem Konzern mit den überhöhten Preisen schon nicht verstanden dass man sich als Kunde so veräpplen lässt… Kurz drauf hat der Gockel nachgezogen… Was soll ich mit einer Sprach-Suchfunktion? Vor allem dann auch noch als riesiges Feld in der Startleiste? Bei Windows 7 im Startmenü, ok, aber doch nicht so! Aber ein Rechtsklick auf die Startleiste – „Suchen“ – „Ausgeblendet“, und sie ist endlich weg.

Startmenü

Von Werk aus zugemüllt mit unzähliger Kachelei die kein Mensch braucht. Grade Hersteller von Geräten nutzen diese Fläche gerne zu Werbezwecken, beispielsweise für die Blöd Bild Zeitung. Rechtsklick drauf, „Von Start lösen“ und weg ist es. Danach kann man das (total überdimensionierte) Startmenü auch verkleinern.

Alternativ kann ich auch die Classic Shell (englische Homepage) empfehlen. Sehr gute Freeware Software die auch das komplette Startmenü ersetzt mit unter Anderem dem Windows 7 Look & Feel.

Weitere Tipps zum Startmenü gibt auch der Deskmodder auf seiner Seite.

Desktop Icons

Irgendwie idiotisch. Früher hatte man Icons auf dem Desktop wie „Arbeitsplatz” (Windows XP und davor) bzw. „Computer“ (Vista, 7) bzw. „Mein PC“ (10) und konnte so schnell auf die Datenträger zugreifen. Wollte man es nicht konnte man es einfach de- oder wieder reaktivieren. Einfach einen Rechtsklick auf den Desktop – Anpassen – Desktopsymbole ändern. Windows 10? Nope. Zumindest nicht so einfach, die Option gibt es nicht mehr. … Fast nicht. Man erreicht sie noch über die Kommandozeile. Also in der Suche „cmd“ eingeben (ggf. mit Rechtsklick darauf klicken und auf „Als Administrator starten“ klicken). Dann diesen Befehl eingeben: „desk.cpl ,,5“. Damit öffnet sich die alte Oberfläche um die Desktopsymbole wie Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung… wieder einzublenden.

Quelle: SoftwareOK

Oder (auch wenn ich jetzt meine Seele verkaufe) wie es Chip beschreibt. Es ist in den tiefsten Welten der neuen Systemsteuerung versteckt. Ich zitiere:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App entweder über das Startmenü oder die Tastenkombination [Windows-Taste] + [I].
  2. Im neuen Fenster klicken Sie auf „Personalisierung“ und wechseln in den Reiter „Design“.
  3. Wählen Sie dort den Eintrag „Desktopsymboleinstellungen“ aus.
  4. Im Abschnitt „Desktopsymbole“ setzen Sie einen Haken bei "Systemsteuerung".
  5. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“, sollte die Verknüpfung automatisch auf dem Desktop erscheinen. Ist das nicht der Fall, starten Sie Ihren Rechner neu.

Quelle: chip

Systemsteuerung

Tja… Die Neue… Gut gewollt und nicht gekonnt, mehr sag ich da mal nicht zu. Wobei… doch, eine Sache möchte ich erwähnen. Bei Windows Server 2012 R2 (ebenfalls eine neue Systemsteuerung) ist es noch nicht mal möglich die Benutzeraccounts (Gruppenzugehörigkeit etc.) vernünftig zu verwalten. Klasse gemacht, Microsoft! Sorgt natürlich extrem für die Sicherheit des Systems…

Da es Windows 10 jetzt nicht betrifft sondern Server 2012 R2 hier in aller Kürze: Neue Verknüpfung erstellen, Ziel ist „C:\Windows\System32\lusrmgr.msc“. Damit ist die Benutzerverwaltung wieder da.

Zurück zum Thema. In die alte Systemsteuerung kommt ihr indem ihr in die Suche folgendes eingebt: „Systemsteuerung“. Falls ihr die Suche ausgeblendet habt: [Windows]+[S]. Es erscheint die Systemsteuerung (Desktop App). Alternativ könnt ihr auch wie oben beschrieben das Desktopsymbol Systemsteuerung einblenden lassen (temporär) und davon eine Verknüpfung erstellen und die dann dort hin legen wo ihr sie haben wollt.

MyDrive

Jaja… Irgendwann haben die PCs nur noch 20MB Festplattenspeicher da eh alles in der „Cloud“ abgelegt wird… Aber haste mal kein Internet (z. B. im Zug oder so), tja, dann biste gekniffen, dann geht nix mehr. Tolle neue Welt.

Ich brauch den Scheiß nicht, also weg damit. Ganz so leicht geht das aber nicht (warum wohl?…). Hier gibt es 2 Methoden, deaktivieren (der Holzhammer) oder deinstallieren (der Morgenstern). Letzteres scheint irreversibel zu sein (nicht getestet).

Deaktivieren

Dazu muss in der Registry gearbeitet werden (warum einfach wenn es auch umständlich geht…). Aber da man die Änderungen ja auch speichern kann ist es für Andere recht leicht wenn sich erst einer die Arbeit gemacht hat. HowToGeek hat dafür die passenden .reg Dateien bereit gestellt zum de- und wieder reaktivieren die ich hier als Mirror mit anbiete:

Hide-OneDrive-From-File-Explorer.zip (1,26 kb)

Übrig bleibt noch das Tray Icon, das kann man aber per Optionen soweit deaktivieren dass es nicht mit Windows startet.

Deinstallieren

Soll es komplett runter kann es auch deinstalliert werden. Wie gesagt.

Hierzu in einer Kommandozeile (cmd) folgende Befehle ausführen:

taskkill /f /im OneDrive.exe
%SystemRoot%\System32\OneDriveSetup.exe /uninstall
%SystemRoot%\SysWOW64\OneDriveSetup.exe /uninstall

Der erste Befehl terminiert OneDrive, einer der Beiden darunter (je nach CPU Architektur) deinstalliert es.

Quellehowtogeek.com (englisch)

Das DPI Problem…

… ist leider unlösbar. Wer nicht weiß was gemeint ist: Es gibt ja beispielsweise Tablets die Full-HD Auflösung in 10 Zoll oder noch kleiner quetschen, was ja auch eigentlich ganz nett wäre. Normale Leute nennen es hohe Auflösung, Äpple verkauft es als Retina Display, Weltneuheit und geilgeilgeil. Da wird dann die DPI (dots per inch) erhöht auf beispielsweise 150%. Anwendungen die nicht darauf ausgelegt sind (und dazu gehören auch zahlreiche Teile von Windows 10 selbst dazu!) werden einfach (grafisch gesehen) normal, also klein gezeichnet und anschließend hoch skaliert damit es größer erscheint. Die Folge ist ein komplett „matschiges“ Bild. Da lässt sich an Nutzerseite leider nichts ändern. Klar, man könnte auf 96DPI zurück stellen (100%), aber dann wäre alles zu klein auf diesen Displays. Vielleicht 200%, aber denn wäre es wohl zu groß, davon ab weiß ich nicht wie die Skalierung da funktioniert. Alles suboptimal.

Aero Glass

Die Aero Oberfläche die Microsoft mit Windows Vista eingeführt, mit 7 weitergeführt, und seit Windows 8 wegreduziert hat… Ich war ein Fan davon, bin ich auch immer noch und ich kann es nicht verstehen dass man neue Versionen des Betriebssystems derart beschneidet. Dran ändern kann man nichts, zumindest ist mir nichts bekannt. Das Einzige was ich da mache ist das (mehr oder weniger inoffizielle) Dark Theme zu aktivieren, das ist zumindest etwas besser. Die Lösung geht hier auch wieder über die Registry, daher habe ich das als Download zusammen gefasst:

DarkTheme.zip (704,00 bytes)

Quelle: SemperVideo

Der Name

Windows 10, schön und gut. Gibt es für PC, Laptop, Handy und Tablet. Es wird suggeriert dass alles das Selbe ist. Nein, ist es nicht! In meinen Augen ist das Irreführung der Kunden. Damals zu Windows XP Zeiten da gab es nebenher noch Windows CE (und Windows Mobile, was aber darauf basierte). Diese Geräte, überwiegend mit ARM CPU's ausgestattet, hatten zwar eine Windows-ähnliche Oberfläche, das hieß aber noch lange nicht dass auch normale Windows Programme (für x86 und x64 CPU's) darauf laufen. Aber hier war der Name noch unterschiedlich, jetzt nicht mehr. Es sorgt nur für ein heilloses Durcheinander.

Was noch fehlt…

Mein Tablet ist ein Hybride, hat also (abnehmbar) Tastatur und Touchpad. Bei der Nutzung des Touchpad's passiert es mir ständig dass ich wohl irgendeine Mausgeste erwische die bewirkt dass alle Fenster minimiert werden. Ob und wie man das beheben kann weiß ich noch nicht.

Soweit so gut. Es gibt garantiert noch mehr Tipps. Falls ihr was vermisst oder Ergänzungen habt schreibt es einfach in die Kommentare unten rein.